Fahrrad fahren ist ist aktive Lebensfreude. Seit 1994 radeln wir regelmäßig
einmal jährlich ein Wochenende auf schönen Wegen, in unbekannter Umgebung,
durch Stadt und Land.
Radfahren ist gesund
Radeln gehört zu den effektivsten und gesündesten Sportarten. Es kombiniert
körperliche Betätigung mit Erholung in der Natur.
Hier sind die gesundheitlichen Vorteile im Überblick:
Herz-Kreislauf-System
Durch regelmäßiges Radfahren wird das Herz gestärkt, der Blutdruck gesenkt und
die Ausdauer verbessert. Bereits 150 Minuten wöchentlich können das Risiko für
zahlreiche Krankheiten erheblich vermindern.
Gelenkschonend
Radfahren ist im Vergleich zum Joggen ideal, da das Körpergewicht auf dem
Sattel liegt und die Kniegelenke nur minimal belastet werden.
Stärkung des Bewegungsapparates
Es zielt speziell auf die Muskulatur der Beine, des Gesäßes, der Waden und des
Oberschenkels ab.
Rückenfreundlich
Die Wirbelsäule wird durch regelmäßiges Radfahren stabilisiert und
Verspannungen werden gelöst.
Mentaler Ausgleich
Bewegung an der frischen Luft hebt die Laune, baut Stress ab und trägt zur
psychischen Gesundheit bei.
Vorteile von E-Bikes
Auch Menschen mit Vorerkrankungen und ohne Training können durch E-Bikes in
den Radsport einsteigen. Studien zeigen, dass sie fast ebenso gesund sind wie
Fahrräder ohne Motor, da das Herz-Kreislauf-System intensiv trainiert wird.
Um eine gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen, wird empfohlen, täglich etwa
10 bis 20 Kilometer oder mindestens 30 Minuten Rad zu fahren. Eine
gelenkschonende Art, die Umgebung zu entdecken, ist das Radfahren.
Touren-Tipp
Der Emscher-Park-Radweg
Wo einst Bergbau und qualmende Schlote die Landschaft prägten, finden die
Menschen heute eine Parklandschaft mit hohem Freizeit- und Erholungswert. Der
Emscher Park Radweg verbindet zahlreiche Ankerpunkte der Route der
Industriekultur zwischen Duisburg und Hamm miteinander, führt über
Kanaluferwegen durch das "Neue Emschertal", oder über die zu Radwegen
umgebauten ehemaligen Güterbahnstrecken durch eine der spannendsten und
vielseitigsten radtouristischen Regionen Europas. Der 1994 eröffnete
Radrundwanderweg hat eine Gesamtlänge von ca. 230 km. Die nord -süd verlaufenden
Verbindungswege Erzbahn, R23, R25, R27, R31 und R35 ergänzen die Hauptrouten und
ermöglichen somit zusätzliche interessante Tourenkombinationen. Alle Orte an der
Strecke sind durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr miteinander verbunden, so dass
ein müder Radler schnell einen Bahnhof findet und mit einer S-Bahn weiterfahren
kann. Die radtouristische Vielfalt der »Route der Industriekultur per Rad«
bietet dem Radfahrer interessante Tourenmöglichkeiten, vom Tagestrip bis hin zu
einer mehrtägigen Radtour mit Übernachtung. Folgende Orte liegen am Weg:
Duisburg-Meiderich, Landschaftspark Duisburg-Nord, Oberhausen (Neue Mitte),
Rhein-Herne-Kanal, Bottrop, Gelsenkirchen, Henrichenburg, Waltrop, Lünen,
Datteln-Hamm-Kanal, Rünthe, Bergkamen, Kamen, Dortmund (Lanstrop, Kirchderne),
Lindenhorst, Huckarde, Dellwig, Bövinghausen, Gerthe, Bochum, Günningfeld,
Essen-Katernberg (Zeche- u. Kokerei Zollverein), Altenessen, Bergeborbeck,
Borbeck, Dümpten, Mülheim-Styrum, Alstaden, Duisburg.
2025: Ein Wochenende in der Stadt an der Aller
Im Jahr 2025 führte uns unser Radwochenende nach Verden an der Aller. Die
charmante Kleinstadt besticht durch ihre gemütlichen Cafés und Restaurants,
eingebettet in eine historische Kulisse. Auf insgesamt rund 140 Kilometern
erkundeten wir bei überwiegend gutem Fahrradwetter die abwechslungsreiche
Flusslandschaft entlang von Weser und Aller. Die Weite und Ruhe dieser Region
lassen den Alltag schnell in den Hintergrund treten. Ein Wochenende hier zu
verbringen, wirkt herrlich entschleunigend – besonders in so einer gut gelaunten
Gruppe. Eine rundum gelungene Radtour!
Freitag: Bis an die Wümme
Unsere erste abwechslungsreiche Tagestour(48,7km) verbindet das Allertal mit
der Wümme-Niederung und führt uns durch das Herz des Landkreises Verden. Der
Weg kombiniert Abschnitte des beliebten Weser-Radwegs mit ruhigen Wegen durch
die Geest- und Moorlandschaft.
Die Strecke verläuft größtenteils auf asphaltierten Wirtschaftswegen oder
Radwegen entlang von Landstraßen.
Von der historischen Domstadt Verden führt uns der Weg zunächst
flussaufwärts Richtung Westen nach Eissel, das idyllisch in einer
Weserschleife liegt. Über einen Radweg neben einer Landstraße geht es weiter
in den Flecken Langwedel. Die Route schlägt einen Bogen nach Norden. Kurz
nach Völkersen hielten wir gegen 11 Uhr für eine Trinkpause im Hofcafé
Haberloh an. Unter alten Eichen lädt der Biergarten zu einem erfrischenden
Getränk ein. Weiter geht es durch den Staatsforst Spange in das beschauliche
Hellwege an der Wümme. Hier verändert sich die Landschaft hin zu den
Ausläufern der Wümmeniederung mit Wäldern und Wiesen. Von dort führt uns der
Weg nach Posthausen. Ideal für die Mittagspause an diesen Tag war eines der
zahlreichen gastronomischen Betriebe des dortigen Einkaufzentrum (Dodenhof).
Der Rückweg nach Verden verläuft dann reibungslos über Dauelsen zurück ins
Stadtgebiet.
Sonnabend: Auf einem Rundkurs entlang der Weser zwischen Verden und Hoya
Am zweiten Tag radeln wir auf einer landschaftlich wunderschönen Rundtour von
59,9 km, die uns oft entlang der Weser und Aller führt. Die Route verbindet
Verden und Hoya und umfasst Abschnitte des Weser- und Aller-Radwegs. Von der Unterkunft geht es über die Südbrücke nach Oiste, vorbei an alten
Bauernhöfen und grünen Gärten. Kurz vor Dahlhausen erreichen wir die Weser,
die hier nur sichtbar ist, wenn wir uns auf den Deich begeben. In Magelsen
bewundern wir einen vorbildlich restaurierten Speicher. Der Weg führt uns
weiter durch landwirtschaftlich genutzte Flächen, bis wir in Wienbergen eine
kleine Abwechslung finden. Danach geht es weiter in Richtung Hoya. Hier
wechselt der Weser-Radweg endlich wieder nahe an den Fluss. Hat man die
Fahrradfabrik Hartje erst einmal hinter sich, folgt eine schöne Einfahrt in
das Zentrum der kleinen Stadt. Ein Regenschauer sorgt für eine kleine Pause
bevor wir auf die andere Weserseite wechseln. Wir radeln über die blaue
Brücke und an der rosaroten Burganlage des einstigen Grafen von Hoya vorbei
und kommen dabei noch einmal direkt an die Weser. Kurze Zeit später biegen
wir ab nach Osten auf Eystrup zu. Für die Mittagspause war Eystrup gut
geeignet - es gäbe da den Buchengrill, der gar nicht so schlecht sein soll
oder die Filale der Bäckerei Uhde aus Hoya, die aber Samstags geschlossen
hat. Wir entscheiden uns für einen Supermarkt, wo jeder sich einen kleinen
Snack gönnte. Direkt hinter der Bahnunterführung führt uns ein kleiner
Wirtschaftsweg in nordöstliche Richtung. Der kleine Ort Westen ist das neue
Zwischenziel. Hier fiel die kleine Sankt-Annen-Kirche auf. Wir radeln noch
ein Stück auf dem Allerdeich entlang, bis wir auf den Radweg an der
Kreisstraße wechseln müssen. Über den nächsten Ort Barnstedt gibt es nicht
viel zu sagen. Hier können wir wieder die Straße verlassen und folgen den
Wegen längs der Aller nach Ahnebergen. Wir bleiben nahe der Aller, nach
kurzer Zeit geht es wieder mit einem Knick von ihr weg auf die Kreisstraße
nach Wahnebergen. Verden erreichen wir dann wieder über den Radweg an der
Eisenbahnbrücke in der Allerniederung.
Sonntag: Aller Ostwärts
Der dritte und letzte Tag bringt uns auf eine 31 km lange Rundtour durch die
abwechslungsreiche Naturlandschaft der Verdener Heide. Die Strecke führte uns
von der Stadt Verden aus über uns über sanfte Hügel, durch Wälder, Moore und
Heideflächen. Wir radeln von Verden über Eitze, Luttum, Armsen, Kükenmoor,
Weitzmühlen und zurück nach Verden.
Der Weg führt
zunächst stadtauswärts entlang der Aller nach Eitze. Ein historisches
Highlight im Gohbachtal ist die Wassermühle Eitze, die wir über einen
kleinen Kopfsteinpflasterweg erreichen. Danach geht es durch die idyllische
Geestlandschaft nach Armsen, das mit seiner historischen Dorflandschaft und
alten Eichen besticht. Auf dem Weg nach Kükenmoor tauchen wir noch tiefer in
die Natur der Verdener Heide ein. Kükenmoor liegt ruhig inmitten von Wäldern
und bietet ideale Radwege abseits des Verkehrs. Von dort radeln wir weiter
in Richtung Weitzmühlen und über die "Max-Planck-Straße" zurück nach
Verden.
2024: Jubiläumstour nach Lüneburg
Als im August 1994 eine Männergruppe mit ihren Fahrrädern von Hann. Münden aus den
Weser-Radweg erradelten, dachte noch niemand daran, dass daraus eine 30-jährige
ununterbrochene Tradition werden würde. 2024 fuhr die Gruppe zu ihrer 30. Tour
nach Lüneburg.
Die charmante Stadt Lüneburg, bekannt für ihre historische Altstadt und das
salzhaltige Wasser, bietet eine ideale Kulisse für eine mehrtägige Fahrradtour.
Vom 9 bis 12 August 2024 unternahmen sechs Radler eine spannende Tour, die durch
malerische Landschaften, idyllische Dörfer und entlang der Elbe führte.
2023: Idyllische Radtour rund um Haselünne im Emsland
Ein Hotel, vier Himmelrichtungen, tausend Eindrücke – Ausflüge mit dem Rad sind
erholsam und spannend zugleich. In Haslünne, der Radlerstadt des Emslandes und
einer der beliebtesten Rad-Reiseregionen Deutschlands, ist das möglich. Auf der
Drei-Tage-Radsternfahrt erlebten wir viel frische Luft, eine bunte Pflanzen- und
Tierwelt, abwechslungsreiche Wasserlandschaften. Die Region mit
„Flachlandgarantie“ vom Rad aus entdecken und ohne Quartierwechsel den
Aufenthalt im gastfreundlichen Haselünne genießen – so wird der Radurlaub zu
einem besonderen Erlebnis. Von Freitag, 11.8.23 bis Sonntag, 13.8.23 starteten 8
Radfahrerinnen und Radfahrer zur Radtour nach Haselünne.
Freitag: Wälder, Moore und Heideflächen, dazwischen uralte Hügelgräber und ein
barockes Schloss
Unsere 29.Fahrt startete um 07.00 Uhr aus Rahden. Nach knapp 2 Stunden Fahrt
trafen wir an unserem Hotel Wacholderhain in Haselünne ein. Nach dem Abladen
der Räder und einem Frühstück im "Haus am See" mit Blick auf den Stausee
Haselünne machten wir uns radfertig. Sögel stand im Mittelpunkt der ersten
Sternfahrt, wir radelten vorbei an der Hüvener Mühle, eine der letzten
kombinierten Wasser- und Windmühlen in Europa. Weiter passierten mehrere rund
5500 Jahre alte Großsteingräber.
Sie sind Zeugen einer längst vergangenen Zeit, der sogenannten
Megalithkultur. Es ging weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus
Feldern, Wiesen und Wäldern und erreichten mit dem Schloss Clemenswerth das
nächste Ziel. Das barocke Jagdschloss – acht Pavillons gruppieren sich
sternförmig um das prachtvolle Hauptgebäude – ist ein kulturelles Kleinod
inmitten des waldreichen Hümmlings. Gartenanlage und Museum inklusive
Schlosskapelle können ganzjährig besichtigt werden. Auf dem Weg von Stavern
nach Klein Berßen machen wir an der Nordradde gelegenen Wassermühle
Bruneforth eine Pause. Das ist ein wirklich schöner Platz für eine erholsame
Rast. Genügend Sitzmöglichkeiten und natürlich die Weidenkirche und die
Wassermühle. Weiter fuhren wir wieder zurück in die Korn- und Hansestadt
Haselünne. In der Eisdiele Primavera belohnten wir uns noch mit einem
Eiscafe bevor wir wieder ins Hotel zurück fuhren.
Samstag: Wasser- und Technik-Route
Am Samstag war der Blick aus dem Fenster nicht so erfreulich, wir starteten
wieder um 09.00 Uhr zur Tour bei leichtem Nieselregen in Richtung Meppen. Nach
8 km erreichten wir die große Schutzhütte in Klein Dörgen. Der Blick zum
Himmel zeigte, dass es wohl bald richtig regnen würde. Gesagt getan – kaum das
wir uns in der Hütte Schutz gesucht hatten fing es heftig an zu regnen.
Als der Regen nachlies fuhren wir weiter über die schöne kleine Holzbrücke
in Dörgen nach Bokeloh. Hohe Bäume entlang des Radweges schirmten uns etwas
ab, aber der teilweise sandige Untergrund des Radweges zwischen der Hase
machte Räder zu Schlammkutschen. Vorbei am Kreishaus des Landkreis Emsland
mit dem schönen See erreichten wir Meppen wo sich Hase und Ems an der
Höltingmühle küssen. Weiter radelten wir am Dortmund-Ems-Kanal bis zur
Schleuse. In einem nahegelegenen SB-Einkaufsmarkt machten wir dann unsere
wohlverdiente Mittagspause und es fing wieder an zu regnen. Als der Regen
nachließ fuhren wir weiter um uns kurz vor Schweflingen wieder Schutz in
einer Bushaltestelle zu suchen. Nach 28 Km hatte ein Biker einen
Reifendefekt, daher entschlossen wir uns die Tour zu verkürzen. Der
Reifenwechseltrupp arbeitete schnell und so konnten wir bald unsere Tour
weiter fahren. Kurze Zeit später vernahmen wir ein Geräusch: „Sproing“. Bei
einer Mitfahrerin war die Speiche gebrochen. Wir fuhren weiter in der
Hoffnung dass keine weitere Speiche bricht. Es ging an der Schleuse Varloh
über den Dortmund-Ems-Kanal. Wir radelten durch Klosterholte, Bückelte und
Hamm nach Haselünne. Mit Kaffee und Kuchen belohnten wir uns hier um
anschließend wieder zu unserem Hotel zu fahren.
Sonntag: Nat(o)ur-Route
Am Sonntag startete unsere 39km Tagestour morgens um 09.00 Uhr bei bestem
Fahrradwetter. Nach 10 km erreichten wir das Torfwerk Hahnenmoor. Das
Hahnenmoor wurde vor wenigen Jahrzehnten als eines der wildesten und
zerstochensten Moore Niedersachsens bezeichnet.
Die maschinelle Verarbeitung von Torf im Torfwerk Hahnenmoor wurde am
31.12.1988 eingestellt und die Gemeinde Herzlake erwarb das Torfwerk. Der
Verein Torfwerk Hahnenmoor e.V. hat das Hahnenmoor zu einem kleinen Museum
ausgebaut. Es werden Informationen über das Moor, seine Kulturlandschaft und
die Torfwirtschaft bei Führungen durch das Hahnenmoor vermittelt. Nach rund
19 Kilometern radeln lud uns die Stiftsschänke Börstel zu einer Pause ein.
Hier gibt es Kaffee und Kuchen, Kaltgetränke und kleine Gerichte. Weiter
führte uns der Weg vorbei am Stift Börstel ein ehemaliges
Zisterzienserinnen-Kloster, das noch heute von frommen Schwestern bewohnt
und bewirtschaftet wird, durch ein großes Waldgebiet. Weiter ging es über
die Dörfer Grafeld, Dohren und Andrup zurück nach Haselünne.
2022: Flamingoroute Münsterland
Im Westmünsterland und in den niederländischen Nachbargebieten liegt eine
attraktive Radroute. Die Flamingoroute, sie ist benannt nach den großen Vögeln
die gerne auf einem Bein stehen. Auf unserer diesjährigen Tour konnten wir die
rosa Vögel hautnah erleben. Drei spannende Etappen erwarteten uns. Nicht nur
Flamingos gab es zu sehen, Naturnahe Moor- und Heidegebiete, Feuchtwiesen und
attraktive Orte am Weg würzen die Strecke.
Die erste Etappe
Unsere erste Etappe ist ca. 56 Kilometer lang und führte uns über 140
Höhenmeter. Gestartet wurde am Schloss in Ahaus. Das alte Barockschloss liegt
mitten im Zentrum der Stadt. Direkt nebenan befindet sich der Marktplatz mit
Touristeninformationen über das ehemalige Residenzschloss der Fürstbischöfe
von Münster. Die Tagestour führte uns raus aus Ahaus über Alstätte und Buurse
weiter in Richtung Haaksbergen.Kurz nach Alstätte erreichen wir die Haarmühle. Sie ist eine schön gelegene
Wassermühle direkt am grenzüberschreitenden Moor- und Wandergebiet Witte
Venn. Hier im Witte Venn kann man auf schottische Hochlandrinder treffen,
die durch das Gebiet streunen. Ein absolutes Muss für jeden Naturliebhaber.
Etwas weiter passierten wir das Narurschutzgebiet "Buurserzand", wo 150
Jahre alte Sträucher des Gemeinen Wacholders zu finden sind. Haaksbergen
eignete sich perfekt um eine Mittagspause bei "Bakker Bart" einzulegen. Gut
gestärkt ging es weiter durch die Haaksberger Veen. "Haaksbergerveen" ist
mit seiner Fläche von 600 Hektar eines der schönsten Hochmoorgebiete der
Niederlande. Nach Durchfahren eines großen Waldes erreichen wir die Lüntener
Fischteiche. Die Lüntener Fischteiche sind ein etwa 100 ha großes
Naturschutzgebiet. Anschließend radelten wir über Lünten, hier gibt es 2
Gaststätten in direkter Nähe von der Kirche, weiter nach Ottenstein. Der
Rest der ersten Etappe führt uns über Wüllen wieder nach Ahaus.
Die zweite Etappe
Nach einem gemeinsamen Frühstück starteten wir in Richtung Vreden. Wir
wuselten uns mitten durch Vreden und erreichten dann den Namensgeber unserer
Tour hautnah. Das Zwillbroker Venn ist das absolute Highlight der heutigen
Tour. Von einer Ausichtsplattform kann man die pinken Vögel entdecken.
Hier gibt es nicht nur die nördlichste Flamingo-Kolonie Europas sondern auch
andere Vogelarten. Ein Paradies für jeden Vogelliebhaber. Nach dem Bestaunen
der bunten Vogelwelt ging es vorbei an der Barockkirche Zwillbrock über
schöne Radwege in Richtung Rekken und Oldenkott. Wir erreichen nach 47 Km
das Narurschutzgebiet Schwattet Gatt. Die Wege im Schwatten Gatt sind für
Spaziergänger und Radfahrer geeignet. Allerdings sind die Zuwegungen zum
Bohlenweg und der Bohlenweg selber für Fahrräder gesperrt. Begleitet von
Feldern und Wiesen ging die Radtour nach in Richtung Ottenstein. Kurz vor
Ende der Tagestour durchfahren wir Ottenstein und wir trafen abschließend
wieder auf die Innenstadt von Ahaus.
Die dritte Etappe
Kurz nach dem Start erreichten wir bereits die idyllische Münsterländer
Parklandschaft. Der Radweg führte nun durch ein Waldgebiet zur Düstermühle.
Direkt neben dem Gasthaus befindet sich die uralte Wassermühle, deren
urkundliche Erwähnung auf das Jahr 115 zurückgeht. Weiter führt der Weg nach
Westen in Richtung der Gemeinde Heek im Kreis Borken.
Noch weit vor den Toren des Ortes entdeckten wir dann einen schönen Platz
für eine Pause in Schöppingen. Ohne nennenswerte Steigungen erreichten wir
Heek. Vorbei an der katholischen Pfarrkirche St. Ludgerus radelten wir
mitten durch den schönen Ort Richtung Ahle. Ein Anziehungspunkt in Ahle ist
"Hovestadts Cáfe Mühle", hier kann man ein anspruchsvolles Angebot an
Kaffee, Kuchen und Torten genießen, das jedem Gast ein Lächeln ins Gesicht
zaubert. Kurz nach Ahle erhebt sich Haus Horst aus der ebenen Landschaft.
Ein Blick über die Gräfte stimmt auf die letzten Kilometer ein. Wir kommen
durch Wessum, ein Stadtteil von Ahaus. Das Handwerker- und
Holzschuhmacherdorf Wessum war lange Zeit berühmt für seine Holzschuhfabrik,
die bis zum 2. Weltkrieg die größte in Deutschland war. Wir haben einen
kurzen Zwischenstop bei der Uhling Holzschuhfabrikation gemacht. Ganz
entspannt führte uns später der Radweg zurück nach Ahaus. Das imposante
Barockschloss von Ahaus bildet den krönenden Abschluss der Tour.
2021: 3 Tage – 3 Routen rund um Oldenburg
Die Tour führte uns um Oldenburg herum, durch die Parklandschaft Ammerland, durch den
Naturpark Wildeshauser Geest und durch die Wesermarsch. Drei Routen, die uns vom
Stadtzentrum führten, ermöglichten ein flexibles Erradeln von individuellen
Teilrouten. Perfekt also, um ein Wochenende in Oldenburg zu verbringen und auf
verschiedenen Wegen die Gegend zu entdecken. Hier kann man die Atmosphäre einer
Großstadt genießen - und zugleich bei Radausflügen die ländliche Umgebung im
nordwestlichen Niedersachsen entdecken.
Freitag: Eine Rundtour mit dem Rad durchs Grüne Oldenburger Ammerland nach Rastede,
über die Wesermarsch und wieder zurück. (54 Kilometer)
Die Anreise organisierten wir selbst mit eigenen Autos. Die Unterkunft ist am frühen
Morgen bereits erreicht und liegt direkt an der EWE-Arena mitten in Oldenburg. Das
Wetter ist sagenhaft bei unserer Ankunft. Blauer Himmel und Sonnenschein. Nach einem
guten Hotelfrühstück machten wir unsere Räder startklar und es ging in Richtung
Pferdemarkt. Der Weg führte uns aus dem Oldenburger Stadtzentrum heraus, vorbei an den
typischen Oldenburger "Hundehütten"(besonderer Baustiel der Einfamilienhäuser) und dem
Naherholungsgebiet Swarte Moor in den Residenzort Rastede. Rastede liegt in der grünen
Parklandschaft des Ammerlandes. Durch den ausgedehnten Englischen Park inmitten
Rastedes, ging es vorbei am Schloss und Turnierplatz zum bis zum Ellernteich. Das
Schloss war für lange Zeit die Residenz der Grafen und Großherzöge des Hauses
Oldenburg und befindet sich auch heute noch in Familienbesitz. Es ist daher der
Öffentlichkeit nicht zugänglich. Über sanftwellige Hügel der Geestlandschaft
strampelten wir weiter in die benachbarte Wesermarsch. Hier gibt es vor allem eines:
Viel flaches Land. Grasgrün und Himmelblau treffen aufeinander. In der Marsch prägen
mittelalterliche Siedlungsstrukturen mit extrem schmalen und langen Hofstellen,
jahrhundertealte Bauernhäuser mit ihrem markanten weißen Fachwerk und den tief
heruntergezogenen Reetdächern, sowie üppig blühende Gärten die Landschaft. Im Herzen
Moorriems, Bardenfleth, einem Ortsteil vom Elsfleth lud uns ein Landcafe mit
traditionllem Reetdach zur Pause ein. Das von Landfrauen betriebene Café im Herzen
Moorriems befindet sich in einer rund 250 Jahre alten Fachwerkscheune, welche
liebevoll restauriert wurde. Dort ließen wir uns mit selbstgebackenen Torten und
Kuchen verwöhnen! Wir legten nach der Stärkung wieder den Vorwärtsgang ein und
radelten weiter am Bohrnhorster See vorbei, zurück in das Stadtzentrum von
Oldenburg.
Samstag: Tour zum Zwischenahner Meer und zurück. (fast 60 Kilometer)
Gut gefrühstückt und ausgeschlafen machten wir uns von userer Unterkunft wieder in
Richtung Pferdemarkt auf. Die zweite Etappe führte am Gertrudenfriedhof mit seinen
klassizistisch gestalteten Gräbern Oldenburger Persönlichkeiten vorbei. Wir kamen
durch das beschauliche Ziegelhofviertel und fuhren weiter nach Metjendorf bis zum
Stadtwald "Kleiner Bürgerbusch"(7,2 Hektar) kurz vor dem Fliegerhorstgelände. An
Neuenkruge ging es vorbei durch das Naturschutzgebiet Mansholter Holz und
Schippstroth, dessen Waldbereich sich durch Alt- und Totholz auszeichnet. Von hier aus
radelten wir locker weiter durch die Parklandschaft des Ammerlandes, welche auf diesem
Streckenabschnitt von zahlreichen Wallhecken rechts und links des Weges geprägt ist,
zum Rhodrodendronpark Gristede. Unter dem Schutz hoher Kiefern präsentieren sich im
Rhododendronpark in Gristede mehr als 1.000 Rhododendren und Freiland-Azaleen in Arten
und Sorten. Beeindruckend sind hier auch die Anlagen der Baumschule Bruns eine der
führenden Baumschulen Europas. 300 Mitarbeiter/innen kultivieren auf über 500 ha
Fläche mehr als 4.000 Pflanzenarten und -sorten. Von Gristede radelten wir gemütlich
nach Dreibergen am Nordufer des Zwischenahner Meers. Der Weg ist herrlich grün und
abseits vom Stadtleben. Einfach mal genießen! Von Dreibergen aus hat man einen
wundervollen Blick auf den Ort und das Südufer. In etwa 3 km Entfernung kann man die
Kirchturmspitze der St. Johannes Kirche und den Wasserturm von Bad Zwischenahn
erkennen. Das Zwischenanermeer ist mit 526 ha das drittgrößte Binnengewässer
Niedersachsens. Wir umrunden den See auf einem Waldweg und benutzen kleine Straßen bis
zum Yachthafen Eyhausen. Am Hafen angekommen, genossen wir den Blick auf die Boote und
das Meer. Das Bad Zwischenahner Meer ist wohl ein beliebtes Tagesausflugziel für
Fahrradfahrer. Denn nicht nur die Strecke ist wunderschön, auch in Bad Zwischenahn
kann man sich gut die Zeit vertreiben. Nach einer kleinen Imbisspause fuhren wir
weiter an der Minigolfanlage und dem Bad Zwischenahner Spielcasino vorbei, über
Aschhauserfeld und dem Industriepark Kayhauserfeld. Der Industriepark Kayhauserfeld
weist mit den angrenzenden Gewerbegebieten eine Gesamtfläche von ca. 75 ha aus. Im
Laufe der Jahre haben sich hier zahlreiche bekannte Firmen angesiedelt. Nach wie vor
Aushängeschilder sind die Firmen Rügenwalder Mühle, Hüppe und Semco. Eine Weile
radelten wir entlang der Bahngleise. Der Weg ist das Ziel trifft hier besonders zu.
Auf halber Strecke nach Oldenburg kamen wir zum beliebten Badesee Woldsee wo wir eine
kurze Rast einlegten. Der Woldsee entstand in den 1970er Jahren, als Sand für den Bau
der Autobahn 28 benötigt wurde. An manchen Stellen ist der circa 14 Hektar große See
ganze 13 Meter tief, im Vergleich dazu ist das Zwischenahner Meer nur höchstens 5,5
Meter tief. Anschließend ging es durch die urwüchsige Haaren-Niederung in Richtung der
Rückhaltebecken. Man könnte meinen, man fährt entlang von mehreren Seen. Wir fuhren
zwischen den Alten und neuen Baugebieten über kleine Straßen zur Unterkunft zurück.
Kurz vor dem Ziel erwischte uns noch ein kräftiges Regenschauer, aber wir hatten
Glück. Bei einem leckeren Eiscafe in einer Eisdiele konnten wir gemütlich warten bis
der Regen nachließ, um dann die letzten Kilometer zum Hotel zurück zu radeln.
Sonntag: Durch die Wildeshauser Geest. (32 Kilometer)
Wieder haben wir gut gefrühstückt und geschlafen. Prima, dass man in der Unterkunft
schon ab 8 Uhr Frühstück erhält. So konnten wir also wieder um 9:00 Uhr frühstücken
und uns anschließend auf den Sattel schwingen. Die letzte Etappe sollte uns nach
Wardenburg führen. Los ging es wieder an der EWE-Arena. Von hier aus verläuft unser
Weg in Richtung Hafen und dann immer der Hunte und dem Küstenkanal entlang, bis nach
Klein Scharrel. In Friedrichsfehn beeindruckten uns die exklusiven Seegrundstücke des
Neubaugebietes „Roter Steinweg See“. Von Klein Scharrel radelten wir in Richtung
Achtermeer. Ab Achtermeer fuhren wir parallel zur Hauptstraße über Oberlethe nach
Wardenburg. Ab Wardenburg bogen wir ab in Richtung Tillysee und Tungeln. Nach einer
kurzen Rast am Tillysee orientierten wir uns an dem Zeichen der Tour "Rund um
Oldenburg". Durch die Äcker erreichen wir Tungeln. In Tungel selber radeln wir am
Osterburger Kanal Richtung Oldenburg. Nach kurzer Zeit passierten wir die JVA
Oldenburg und folgten der Cloppenburger Straße den Huntedeichen und dem Küstenkanal.
So gelangten wir wieder in die Oldenburger Innenstadt. Das letzte Stück der Strecke
führte uns nun wieder in das Stadtviertel Donnerschwee zu den EWE Arenen.
Alles im Allen waren es abwechslungsreiche und schöne Touren. Wichtig war natürlich,
dass das Wetter mitspielte und die Sonne sich nicht zu selten sehen lies. Wir hatten
keine Pannen und auch keine Stürze und das gebuchte Hotel war gut. Die Abende
verbrachten wir mit Spaziergängen, Restaurantbesuchen, oder wir waren in einer
Cocktailbar gut aufgehoben. Ich glaube diese Fahrt hat allen Teilnehmern gut gefallen,
die Touren waren auf Grund ihrer Länge nicht so anstrengend. „Wir sind zwar nicht mehr
so schnell wie vor zwanzig Jahren, haben aber noch genau so viel Spaß auf den Touren“,
so die einhellige Meinung der Truppe.
Radtour 2020: Paderborn
Vom 07.08.2020 bis zum 09.08.2020 radelten wir eine etwas hügelige Radtour, bei
großer Hitze, rund um Paderborn. Landschaftlich war es eine sehr schöne
Fahrradtour mit viel Abwechslung.
Radtour 2019: Cuxland
126 Kilometer legten wir dieses Jahr während unserer Radtour per Rad zurück. Die
zweitägige Cuxland-Tour führte durch Heidelandschaft und Moore, zu den Ufern von
Elbe und Oste und entlang der Küste des UNESCO Weltnaturerbes Wattenmeer.
1. Tag
Aber alles der Reihe nach: Von Otterndorf ging es zunächst vorbei am
schneeweißen Leuchtturm "Dicke Berta" in Altenbruch, wo gerade eine Trauung
stattfand, nach Cuxhaven. Dort standen die Fischmeile, die Aussichtsplattform
des Anlegers „Alte Liebe“ sowie die Kugelbake auf dem Programm.
Auch das imposante Siemens-Werk – Deutschlands größtem Hersteller für
Offshorewindturbinen - am Ufer der Elbe, lag auf unserem Weg. Kurz vor der
Mündung in die Nordsee hat die Elbe gewaltige Ausmaße angenommen, die hier
bereits zehn bis zwölf Kilometer breit ist. Der Weg führte über gut
ausgebaute Straßen und Radwege. Links und Rechts des Weges wechseln sich
Gras- und Sandstrände ab, manchmal ging es auch mitten durch Schafherden und
ihren Hinterlassenschaften. Ein wenig nervig waren die Tore, die man alle
paar hundert Meter öffnen muss, damit die Schafe nicht einfach ausbüxen. Die
Tour führte uns über den alten Fischereihafen wo wir die Gelegenheit für ein
leckeres Fischbrötchen nutzten, zu den nächsten Punkt, der „Alten Liebe“. In
der Nähe des schönen Aussichtspunktes legen heute die Schiffe nach Neuwerk
und Helgoland sowie zu den Seehundsbänken ab. Von der „Alten Liebe“ aus ging
es weiter durch die Kilometer lange "Grimmershörnbucht" bis in den
Cuxhavener Kurtort Döse. In der Ferne tauchte dann auch schon die Kugelbake
auf, Wahrzeichen der Stadt Cuxhaven und Beginn der Nordsee. Das Bauwerk aus
Holz ist das Wahrzeichen Cuxhavens und ein beliebter Platz zum Schiffe
bestaunen. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, radelten wir immer
entlang der Deiche passierten die Kurorte Duhnen und Sahlenburg. In Duhnen
haben wir dann die nötige Trinkpause eingelegt. Am Wasser entlang und vorbei
am "Wernerwald" fuhren wir bis Arensch, hier wurde der Deich überquert.
Weiter ging es entlang der Cuxhavener Küstenheide über Holte-Spangen und
Altenbruch zurück zur Unterkunft. Am Nachmittag war dann aber noch genügend
Zeit für einen Eiskaffee und für einen Bummel durch die Otterndorfer
Altstadt.
2. Tag
Am zweiten Tag packten wir nach dem Frühstück schnell unsere Sachen und waren
schon füh mit dem Fahrrad unterwegs. Der Weg führte uns durch die Wingst über
Cadenberge und Oberndorf zur Oste und weiter nach Hemmoor, wo mit einer der
weltweit acht letzten intakten Schwebefähren - gleichzeitig der ältesten in
Deutschland - nach Osten, am Ostufer der Oste, übergesetzt wurde.
Die Schwebefähre gehört sicher zu den Highlights dieser Route. Von Osten aus
radeln wir weiter ins knapp 10 Kilometer entfernte Oberndorf – durch
ländliches Gebiet immer am Fluss entlang, vorbei an an wunderschönen,
hinterm Deich gelegenen, reetgedeckten Bauernhäusern mit üppig blühenden
Gärten und Obstbäumen voller reifer Früchte. Nach einem Abstecher zum
Ostekieker in Oberndorf führte die Strecke nach Neuhaus. Der Ort ist hübsch,
mit verwinkelten Straßen, der Emmanus-Kirche, einem typischen Kirchenbau für
diese Gegend, vielen stattlichen Backsteinhäuser, einem alten Kontorhaus mit
Kornspeicher und einem kleinen Hafen. Das nächste Zwischenziel an diesem Tag
ist das Ostesperrwerk, das ein Stück nördlich von Neuhaus die Oste an der
Mündung der Elbe überspannt. Dafür bogen wir ein Stück hinter dem Ort in den
Neuhäuser -Deich ein und fuhren dann neben dem Deich entlang, bevor das
Sperrwerk vor uns auftauchte. Mit dem Sperrwerk soll das Hinterland vor
Hochwasser geschützt werden. Gleich neben dem Ostesperrwerk informiert das
Natureum Niederelbe über den Lebensraum Küste. Am Natureum angekommen
nutzten wir die Chance für eine Pinkelpause. Die nächsten 500m waren ein
wenig abenteuerlich, man musste sich ab und zu ducken, auf Brennnesseln
achten und es war sehr rutschig. Wir radeln nach Westen in Richtung Belum.
Von nun an begleitet uns nicht mehr die Oste, sondern die Elbe. Allerdings
sahen wir anfangs recht wenig von ihr, denn zwischen uns und dem Fluss lag
nicht nur der Deich, sondern auch ein großes, grünes Stück Außendeich. Wir
radeln weiter am Elbe-Weser-Hadelner-Kanal, der mit wunderschönen
reetgedeckten Fachwerkhäusern gesäumt ist, zurück zum Quartier, wo schon die
Dusche und später auch ein leckeres Abendessen auf uns gewartet hat.
Alles in allem war es meiner Meinung nach eine schöne Tour, die 126 km
liefen gut. Die gut 60 km pro Tag waren auch nicht zuviel wie ich finde. Man
konnte recht viel von der Landschaft sehen und verschiedene Orte
kennenlernen. Einziger Wermutstropfen der Tour: Der Sonntag begann morgens
gleich mit Regen und wir beschlossen nach dem Frühstück abzureisen.
Radtour 2018: Nordhorn
Vom 20.07.2018 bis zum 22.07.2018 radelten wir eine grenzübergreifende Radtour,
mit vielen (Natur-)Sehenswürdigkeiten, rund um Nordhorn.
Radtour 2017 Grenzgängerroute Teuto-Ems
1. Tag
Die Hinfahrt mit dem Kleinbus klappte ohne Verspätung. Am Zielort in Bad Laer,
im Osnabrücker Land, wurden wir im Hotel Storck in Empfang genommen. Nach dem
Frühstück begann unsere erste Etappe von Bad Laer nach Versmold.
Die Stadt ist berühmt für die Produktion von besonders köstlichem Schinken.
Hier kehrten wir in einen Café ein, wo es das erste Erfrischungsgetränk gab.
Nach weiteren Kilometern erreichten wir den beschaulichen Ort Bockhorst. Das
erstmals im 13. Jahrhundert erwähnte Dorf besticht durch seine
bemerkenswerte Fachwerkkultur und seine gewachsene Siedlungsstruktur.
Besonders anmutig präsentiert sich der Dorfkern mit der romanischen
Dorfkirche. Weiter auf dem Weg nach Borgholzhausen konnten wir eine
„richtige“ Burg erspähen. Die Burg Ravensberg ist mehr als 900 Jahre alt und
eine weithin sichtbare Landmarke. Zur Stärkung machten wir in
Borgholzhausen, in einem Einkaufsmarkt, eine Mittagspause. In der
Lebkuchenstadt werden schon seit Jahrhunderten köstliche
Lebkuchenspezialitäten hergestellt. Neben den mit Zuckerguss beschrifteten
Kirmesherzen gibt es hier rund ums Jahr auch weihnachtliches Naschwerk. Mit
dem Teutoburger Wald im Blick, ging es anschließend über die Landesgrenze
von Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen. Nun warteten die Städte Dissen
und Bad Rothenfelde auf uns und unseren Drahteseln. In Bad Rothenfelde
genossen wir einen großen Eiskaffee und die salzhaltige Luft rund um die
Gradierwerke. Zu jeder Jahreszeit tröpfelt hier die Sole an den Zweigen des
Schwarzdorns herab. Steter Tropfen schafft hier eine staub- und keimfreie
Zone für Allergiker in den „Freiluft-Inhalatoren“ und das Meeresklima ist
bei einer Vorbeifahrt deutlich spürbar. Das Alte (1777) und das Neue
Gradierwerk (1824) bilden nicht nur den optischen Mittelpunkt des Ortes,
sondern hier pulsiert das Leben. Wieder zurück in Bad Laer machten wir uns
nach ca. 52 km frisch und es gab Abendessen. Weiter im Programm stand ein
Stadtrundgang mit Kneipenbesuch. Nach einer Cocktailrunde fielen wir alle
zufrieden und erschöpft ins Bett.
2. Tag
Am Samstag nach dem Frühstück führte uns unsere Tagestour über Glandorf nach
Ostbevern. Hier besichtigten wir die Parkanlagen des imposanten
Wasserschlosses Loburg mit den historischen Rhododendronbeständen.
Nach den Plänen von J.C. Schlaun wurde um 1760 dieses Barockschloss gebaut.
Heute beherbergt das Schloss ein Gymnasium mit Internat. In Ostbevern war
die Pfarrkirche St. Ambrosius von 1194 nicht zu übersehen. Weiter ging es
durch die Warendorfer Ortsteile Einen und Müssingen . In Einen stellt die
Kirche eine gelungene Verbindung von Alt und Neu da. Vorbei an den Kottruper
Seen führt uns die Tour auf breiten, ebenen Wegen zur Mittagsrast nach
Warendorf. Die Stadt an der Ems überrascht mit einem reizvollen historischen
Stadtbild und beschaulicher Kleinstadtidylle. Die gut erhaltenen
Kaufmannshäuser erinnern an Hanse und Fernhandel. Für die nächste Pause war
der Sassenberger Feldmarksee genau das Richtige. Weiter radelten wir durch
weite Spargelfelder rund um Füchtorf. Wir gönnten uns noch eine kleine
Pause, ehe wir das Ziel Bad Laer erreichten. Insgesamt legten wir an diesem
Tag ca. 77 km und rund 95 Höhenmeter zurück. Nach der Dusche trafen wir uns
zum leckeren Abendessen. Anschließend stand ein Kurparkrundgang mit einem
„Mühlenbesuch“ am idyllischen Glockensee auf dem Programm, dabei wurde bei
dem einen und anderen Bier oder Wein über vergangene glorreiche Zeiten
diskutiert.
3. Tag
Am Sonntag nach dem Frühstück begann unsere Tagesetappe nach Hilter, durch die
landschaftlich schöne „Borgloher Schweiz“, in die Stadt Bad Iburg.
Das Schloss und die historischen Bürgerhäuser tragen zum Reiz des
Kneipp-Kurortes bei. Weiter ging unsere Fahrt nach Lienen. Hier legten wir
in einem Biergarten eine wohlverdiente Getränkepause ein. Vorbei an den
Heideseen gelangten wir nach ca. 42 km und rund 139 Höhenmeter wieder zum
Ziel Bad Laer. Nach dem Verladen der Räder fuhren wir mit dem Bus Richtung
Heimat.
Alles in allem war es wieder mal eine schöne Tour. Am Ende des Tages überwiegen
sowieso die schönen Erinnerungen. Wir hatten einigermaßen schönes Wetter, nicht zu
warm und wenig Regen.
Radtour 2016: Hitzacker
Das Radwochenende 2016 führte uns nach Hitzacker an der Mündung der Jeetzel. In
der schönen Kleinstadt gibt es viele gemütliche Restaurants und Cafés im
historischen Rahmen, sowie einen alten Weinberg mit 99 Weinstöcken. Die 176
Kilometer lange Tour bot uns Radfahren in dem Biosphärenreservat der
Flusslandschaft Elbe bei meist gutem Radfahrwetter – manchmal aber auch ein
Regenschauer. Diese Landschaft atmet eine Stille und Weite, die einen die Hektik
des Alltags schnell vergessen lässt. Ein Wochenende hier zu verbringen, ist
wunderbar entspannend. Das alles in fröhlicher Gruppe - eine wahrlich gelungene
Tour!
1. Tag
Nach der morgendlichen Ankunft in Hitzacker wurde gefrühstückt. Das Frühstück
in unserem Hotel war ohne große Besonderheiten; zweckmäßig und gut.
Nachdem wir unsere Räder und Ausrüstung startklar gemacht hatten, ging es
los. Linkselbisch führte uns der Radweg flussabwärts über die
steigungsintensiven Elbhöhen durch die Orte Tießau, Schutschnur, Klein
Kühren und Neu Darchau bis nach Bleckede. Hier fuhren wir mit der Fähre auf
die östliche Seite der Elbe nach Neu-Bleckede. Anschließend radelten wir
elbaufwärts auf bzw. hinter dem Elbdeich weiter. Diese Seite der Elbe gehört
übrigens keineswegs zu Mecklenburg-Vorpommern, sondern kam nach der
Wiedervereinigung 1990 zum Landkreis Lüneburg, ist also noch
niedersächsisches Gebiet. Der Ort Stiepelse befindet sich unmittelbar an der
Elbe. Er gehört zu den wenigen gut erhaltenen niedersächsischen Dörfern und
ist eine der ältesten Siedlungen der Aue. Es waren noch viele Kilometer
Strecke, an denen sich keine nennenswerten Straßen befinden. Ab und zu gab
es auf dieser Strecke sehr schöne restaurierte alte Bauernhäuser. In
Jahrhunderte langer Tradition werden entlang der fruchtbaren Ufer Obstbäume
angebaut. Da die Deiche seit dem Elbehochwasser 2002 erhöht wurden, sind die
Fahrradwege neu asphaltiert oder mit breiten Betonplatten ausgelegt. Die
Tour führte uns mit Rückenwind durch die Gemeinde Amt Neuhaus bis nach
Darchau. Hier pausierten wir bei herrlichsten Sonnenschein, Kaffee und
Kuchen im Fährhaus. Kurz hinter Darchau makiert ein Grenzturm ein besonders
dunkles und trauriges Kapitel der deutschen Teilung. Weiter ging es über
Pommau und Rassau. In Bitter fuhren wir mit der Fußgänger- und Fahrradfähre
wieder auf die westliche Seite zurück nach Hitzacker. In Hitzacker
pausierten wir zum Abschluss, nach 63 gefahrenen Kilometern, im Hafen Hotel.
Bei herrlichen Wetter und kühlen Getränken wurde der Blick über die Elbe
genossen. Besonders beeindruckt waren wir von den Hochwassermarkierungen an
der Hauswand.
2. Tag
Etwa 85 Kilometer lang war die zweite Tagesetappe von Hitzacker nach Lenzen
und wieder zurück. Sie führte uns wieder durch faszinierende Elbauen.
Mit Wussegel, Strachauer Rad, Jasebeck, Landsatz, Barnitz, Damnatz und
Kamerun radelten wir kurz aufeinander durch mehrere kleine Ortschafen.
Weiter ging es stromaufwärts vorbei an der alten gesprengten
Eisenbahnelbbrücke Dömitz. Sie wurde von den Amerikanern am 20.April 1945
zerstört. Wir fuhren weiter den Elberadweg am Deich entlang bis nach
Gorleben. Kurz hinter Vietze hatten wir den einzigen Berg dieser Tagestour
zu überwinden. Langsam ging es durch den Wald bergauf. Bergab war der
kurvige Waldweg so steil und rutschig, dass einige die Räder schieben
mussten. Mit der Fähre Pevestorf – Lenzen gelangten wir an das Ostufer. Das
brandenburgische Lenzen ist Sitz des Amtes Lenzen-Elbtalaue, dem auch die
Gemeinden Cumlosen, Lanz und Lenzerwische angehören. Weiter ging die Radtour
über Wootz, Kietz und Gaarz. Immer wieder luden attraktive
Naturerlebnispunkte zum Verweilen ein. Nach einer Kaffeepause im „Cafe
Kietz“ erreichten wir bald Dömitz und fuhren weiter über den Elbedeich in
Richtung Nordost vorbei an der Dorfrepublik Rüterberg. Von Rüterberg führte
der Weg über Wehningen, Bohnenburg bis nach Bitter. Dort überquerten wir die
Elbe mit der Personenfähre und erreichten wieder die historische Altstadt
Hitzacker.
3. Tag
Das erste Ziel war an diesem Tag die Stadt Dannenberg. Wir verliessen
Hitzacker in Richtung Wussegel.
Doch kurz vor dem Storchendorf bogen wir rechts ab nach Nienwedel und
radelten über Grabau nach Predöhlsau. Weit ins Land erstrecken sich die
Hinterlanddeiche, an denen Schafherden grasten und Störche nach Nahrung
suchten. In Predöhlsau bogen wir rechts ab und fuhren den Hügel hinunter und
immer auf den rotweißen Sendemast zu. Wir stießen auf Schilder, die uns nach
Pisselberg leiteten. Von dort ging es weiter, immer entlang des Bahndamms
bis nach Dannenberg. Hier machten wir einen Abstecher zum Waldemarturm am
Kuhmarkt, der um 1200 gebaut wurde. Von Dannenberg radelten wir wieder über
Riskau und Sarenseck zurück nach Hitzacker.
Als Resumeé können wir für uns verbuchen, dass für Radfahrer, die an viel
unberührter Natur, der Tier- und Pflanzenwelt und wenig Klamauk interessiert
sind, eine ganze Menge geboten wird und sich Hitzacker als Ausgangspunkt
inmitten der Auenlandschaft Elbe mit allen angeschlossenen Naturschutzgebieten
wirklich anbietet.
Radtour 2015: Deutsche Fehnroute
Der Rundkurs wird zur Hitzeschlacht
Dieses Jahr haben wir uns erneut für die Deutsche Fehnroute entschieden. Bei der
Planung im März konnte keiner wissen, dass hier im Juli ein Glutofen ist. Los
ging es um 6.15 Uhr ab Rahden mit dem Radlerbus samt Fahrradtrailer nach Apen -
Bucksande. Die 120 Kilometer waren bei leichten Regen, angenehm zu fahren.
1. Tourtag: Fr., 03.07.15 – von Apen - Bucksande nach Weener (50 km):
Nach kurzer Stärkung im „Gasthaus Bucksande“ starteten wir zur ersten Etappe.
Bei heißem Sommerwetter sind wir gegen 10.00 Uhr los gerollt.
Das Land ist flach und weit, es gab das erste Mal den Spruch „weites Land“.
Wir radelten über Elisabethfehn, Elisabethfehn-Nord nach Holterfehn. Von
dort nach Ostrhauderfehn, weiter nach Westrhauderfehn und Klostermoor. Nach
ca. 3 Stunden erreichten wir Papenburg, hier haben wir dann auch Mittagsrast
am "Combi" gemacht. Die Kanäle in Papenburg zeigen ein einmaliges
Schifffahrt-Freilichtmuseum, wo man Nachbauten alter Segelschiffe sehen
kann. Ein Eiscafe direkt am Weg lud zu einer Erfrischung ein. Vorbei an der
MEYER WERFT kamen wir am Emsdeich gut voran und erreichten Mitling-Mark. Ein
Fährhaus direkt am Weg lockte mit Getränken zum Verweilen. Gegen 17.00 Uhr
erreichten wir nach 50 km Weener. Nach dem Duschen und einem gemütlichen
Grillabend ging nicht mehr viel. Ein Rundgang durch Weener und ein kleiner
Absacker auf der Dachterrasse des Gästehauses ließ uns gegen 22.00 Uhr ins
Bett fallen.
2. Tourtag: Sa., 04.07.15 – von Weener nach Wiesmoor (70 km):
Das Frühstück war äußerst opulent mit Rührei, Speck, Würstchen und allem, was
das Herz sonst noch begehrt. Gegen 9.00 Uhr verließen wir das „Gästehaus
Leggedör“ und starteten bei schon über 20°C in praller Sonne.
Heute sollte der Planet bei 35°C brennen. Von Weener aus ging es am
Ems-Hauptdeich entlang und wir erreichten die schöne Altstadt von Leer.
Neben dem Rathaus mit Waage, sind die Haneburg und die Evenburg in Loga
Anziehungspunkte dieser Route. Die Wege von Leer nach Moormerland waren oft
Alleen oder Waldwege, so dass wir oft im Schatten fahren konnten. Im
idyllischen Moormerland treffen wir dann wieder auf die typischen Merkmale
des Fehngebietes, Kanäle, weiße Klappbrücken und Backsteinhäuser. Es ging
weiter in praller Mittagshitze, jeder Schatten wurde zur Rettung. Wir
erreichen im malerischen Großefehn den Ortsteil Timmel wo wir unsere
Mittagspause einlegten. Es gab Fischbrötchen auf die Hand vom mobilen
Fischwagen. Nach einem kurzen Abstecher zum Timmeler Meer ließen wir es uns
bei Bier oder Eiskaffee gut gehen, denn der Rest der Etappe, nach Wiesmoor,
war eher kurz. Untergekommen sind wir in Wiesmoor, der „Blumenstadt
Ostfrieslands“, im Hotel „Zur Post“. Wir aßen im Hotel und machten noch eine
kleine Ortsführung mit Besuch der Eisdiele.
3. Tourtag: So., 05.07.15 – von Wiesmoor nach Apen - Bucksande(41 km):
Nach einem knappen Frühstück im Hotel starteten wir um 9.00 Uhr in Richtung
Uplengen. Die Wolken am Himmel verhalfen uns an diesem Tag zu einer kleinen
Abkühlung, nur 28-30°C!
Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, ist der
Nordgeorgsfehnkanal, einst ein bedeutender Transportweg für den Torf, ein
steter Wegbegleiter. Die traditionelle Trinkpause um 11.00 Uhr machten wir
in einem „Biergarten“ direkt an der Strecke. Hier konnten wir dem
strapazierten Körper mit einem kühlen Getränk etwas Erholung geben. Über
Augustfehn erreichten wir nach 41 Kilometer wieder Apen - Bucksande. Von
hier haben wir dann die Heimreise angetreten.
Mit insgesamt ca. 161 km war es eine anspruchslose Tour. Es gab keine Panne und
technisch lief alles glatt. Es gab keine größeren Verletzungen und die Hitze haben
alle gut überstanden.
2014 Jubiläums-Radtour: 140 Kilometer in zwei
Tagesetappen an der Mosel
1. Tag Anreise
Mit Bulli und Anhänger fuhren wir zunächst bis nach Traben-Trarbach an der
Mosel, zum Weingut Peifer. Kurzer Zwischenstopp in Verl, um unseren Proviant
zu tanken.
An der Autobahn-Raststätte Lichtendorf Nord haben wir erneut Halt gemacht,
zu einem gemütlichen Picknick. Hecktür auf, Hühnerbeine mit Kartoffelsalat,
Bremsklötze und Tomaten raus und los ging es. So gestärkt machten einige
noch schnell einen Abstecher auf die Toilette und dann wieder ab in den Bus
zur Weiterfahrt an die Mosel. Unser „Zuhause auf Zeit“ in Traben-Trarbach
erreichten wir gegen 17:30 Uhr. Wir bezogen unsere liebevoll eingerichteten
Ferienwohnungen. Jede Wohnung hat ihren eigenen Charakter und Namen. Für
gute Laune sorgte ein Gläschen Sekt, das uns in der Großelternwohnung
serviert wurde. Eine Führung durch das Weingut bot uns interessante
Einblicke in die technischen Abläufe im Weinbau. Zum Tagesabschluss folgte
ein Grillabend mit anschließender Weinprobe in geselliger Runde.
2. Tag Maare-Mosel-Radweg 83 km
Am zweiten Tag ging es, nach einem gemeinsamen Frühstück, mit dem Bus ins Herz
der Vulkaneifel nach Daun, wo die mitgenommenen Fahrräder am Bahnhof wieder
abgeladen wurden.
Auf einer ehemaligen Bahntrasse radelten wir, bei schönstem Sonnenschein
(wenn Engel reisen!), den Maare-Mosel-Radweg von Daun über Bernkastel-Kues
zurück nach Traben-Trarbach. Die weitgehend flache Strecke, die eine
maximale Steigung von 2,5 Prozent aufweist, lässt sich gut befahren. Die
Wege sind meist asphaltiert oder sehr gut befestigt. Das Tempo war relativ
gemütlich und die Strecke wirklich sehr schön. Beim Start in Daun erreichten
wir nach wenigen Metern das erste Viadukt, das über die B 257 führt. Ein 560
Meter langer Tunnel, das „Große Schlitzohr“ gehört ebenfalls zu den
Attraktionen des Radweges. Auf der weiteren Strecke in Richtung Wittlich
kamen wir an Mehren, Schalkenmehren und Gillenfeld vorbei. Hinter Gillenfeld
radelten wir an Eckfeld und Pantenburg vorbei. Über Manderscheid,
Wallscheid, Laufeld, Hasborn und Plein erreichten wir schließlich nach 36
Kilometern die Säubrenner Stadt Wittlich. In Wittlich machen wir unsere
Mittagspause. Auf dem Teilstück zwischen Greimerath und Wittlich durchfuhren
wir drei Tunnel. Sehenswert ist auch hier das alte Viadukt, das allerdings
nicht befahren werden kann.Zwischen Wittlich und Maring-Noviand verläuft die
Trasse entlang der Lieser, bevor es dann an der Mosel über Lieser und
Bernkastel-Kues weitergeht. Bevor wir das Etappenziel Traben-Trarbach
erreichten, lag noch das weltberühmte Weinbaugebiet des „Kröver Nacktarsch“
am Weg. Ein reichhaltiges Abendessen, in der „Moselperle“ in Wolf, sorgte
dann für die richtige Stärkung für das geplante Abendprogramm: den Besuch
des Weinfestes im Zentrum von Traben-Trarbach. Hier herrschte frohe Stimmung
bei Wein, Bier und Musik.
3. Tag Mosel-Radweg 57 km
Nach einem schönen Abend und einer erholsamen Nacht, gestärkt durch ein
gemeinsames Frühstück (immer was Schönes!), ging es auf den Rädern zu unserer
2. Tagestour durch die Weinberge, durch Feld und Wald.
Schöne und flache Radwege am Moselufer, aber auch sportliche durch die
Weinberge. Das Wetter war sehr gut und so zeigte sich die abwechslungsreiche
Landschaft von der angenehmen Seite. Start ab unserer Herberge in
Traben-Trarbach moselabwärts durch Enkirch nach Burg. Wir folgten der
Moselroute bis zum idyllischen Weinort Pünderich. Dann ging es weiter immer
mit Blick auf die Marienburg und der riesigen Moselschleife nach Briedel.
Die Marienburg steht auf einem Berg, am engsten Punkt der eindrucksvollen
Moselschleife. Von Briedel führte uns der Radweg nach Zell mit dem berühmten
Weinbaugebiet „Schwarze Katz“. Neben den guten Weinen hat Zell aber auch
kulturell einiges zu bieten. Erwähnenswert sind vor allem das Kurfürstliche
Schloss sowie der Runde Turm mitten in den Weinbergen. Ohne Unterbrechung
radeln wir an Merl, einem Stadtteil von Zell, vorbei und sahen am gegenüber
liegenden Moselufer wieder die Marienburg, diesmal von der anderen Seite.
Unter einer einmalig kombinierten Eisenbahn-/Straßenbrücke hindurch
erreichten wir Bullay. Die ursprüngliche Römersiedlung Bullay war bereits im
12. Jahrhundert "Freie Reichsstadt". In Bullay brachte uns die Personenfähre
über den Fluss ans andere Ufer, in das malerische Örtchen Alf, wo wir eine
verdiente Eiskaffee- bzw. Bierpause machten. Von dort ging es wieder zurück
in Richtung Traben-Trarbach. Mittagspause machten wir im Reiler Imbiss. Nach
Currywurst oder Pommes ging es weiter. Nach kurzer Suche fanden wir auch
einen Biergarten, um noch ein kleines Helles zu zischen, bevor wir
Traben-Trarbach erreichten. Zum Abschluss des Tages wartete unser Abendessen
im Restaurant „Schlemmerschlösschen“, im schönen Biergarten direkt an der
Mosel Brücke, auf uns. Nach dem Abendessen in der Stadt ging es noch einmal
zu dem Weinfest.
4. Tag Abreise
Am letzten Tag war keine Radtour mehr vorgesehen. Nachdem alle Räder verstaut
waren, wurde die Heimreise angetreten.
So vergingen die schönen Tage bei gutem Wetter, wie im Fluge. Es war wieder mal
eine schöne gemeinsame Unternehmung, nette Leute, schöne Umgebung und auch
dieses Mal hat das Wetter wieder mitgespielt.
2013: Der Emsradweg von Hövelhof bis Rheine
26.07.2013 Von Hövelhof nach Marienfeld
Acht hochmotivierte Radfahrer starteten morgens um sieben zu einer
Wochenendtour, um das erste Teilstück des Emsradweges von Hövelhof bis nach
Rheine zu erkunden.
Da wir unsere Räder schon am Donnerstag auf den Radanhänger verladen hatten,
ging es Freitagmorgen ganz entspannt per Mietkleinbus zum Bahnhof des
Örtchens Hövelhof in der Senne. Dort luden wir unsere Fahrräder ab,
sattelten unser Gepäck auf und verabschiedeten uns von unserem Fahrer, der
den Mietwagen samt Fahrradtrailer wieder zurück nach Rahden brachte. Vom
guten Frühstück gestärkt, fuhren wir bei herrlichen Sommerwetter und hohen
Temperaturen die erste Etappe bis Marienfeld. Eine flache Routenführung
immer wieder direkt am Wasser entlang ermöglichte ein entspanntes Radfahren
durch die Emsauen. Wir konnten hautnah erleben, wie die Ems von einem
schmalen Bach zu einem Fluss heranwächst. Der Weg verlief entlang von Mais-
und Weizenfeldern, vorbei am Naturschutzgebiet Steinhorster Becken, einem 82
ha großen Naturschutzgebiet, welches einst aus Gründen des
Hochwasserschutzes für Rietberg und Rheda-Wiedenbrück erbaut wurde. Hier
sahen wir Störche und viele andere Vogelarten. Als nächstes erreichten wir
die historische Altstadt von Rietberg, ein gemütlicher kleiner Ort. In
Rietberg führt der Emsradweg durch das Gelände der Landesgartenschau, welche
hier im Jahre 2008 stattfand. Es ist noch früh am Nachmittag, sodass wir
erst einmal beschlossen, Mittag zu essen. Nachdem wir uns gestärkt hatten,
ging es weiter in Richtung Wiedenbrück. Mitten in Wiedenbrück prasselte ein
Schauer auf uns nieder, der es in sich hatte. Wir fanden Unterschlupf unter
einem Vordach eines Einfamilienhauses. Weiter, durch das ehemalige
Landesgartenschau-Gelände, rollten wir dann in Richtung Rheda. Nach einer
kleinen Pause auf dem zentralen Platz Rhedas, dem Doktorplatz, fuhren wir
zum Schloß Rheda. Ein imposantes Wasserschloss mit Schloßmühle. Wir radelten
nordwärts weiter, entlang einer immer größer werdenden Ems, zu unserem
Etappenziel dem Hotel „Deutsches Haus“ in Marienfeld. Als wir das Hotel
erreicht hatten, zeigte der Tachometer 60 gefahrene Kilometer an. Hier
erwartete uns erst einmal der Biergarten, wo wir gepflegt unseren Durst
löschten. Nach der Quartierverteilung konnte sich jeder kurz frisch machen
bevor es zum Abendessen ging. Anschließend drehten wir noch eine Runde durch
Marienfeld. Der Abend endete ziemlich schnell, denn wir waren sehr
geschafft.
27.07.2013 Von Marienfeld nach Greven
Wegen der warmen Sommernacht haben wir in unserem Hotel nicht so gut
geschlafen, sind aber schon früh aufgestanden. Das Frühstück war gut, der
Kaffee schmeckte.
Es gab eine große Auswahl. Und kurz nach halb zehn waren wir wieder
startklar und begaben uns auf den Radweg. Die Sonne schien, die Stimmung und
das Wetter waren gut. Durch Feld und Wald radelten wir nun nach Harsewinkel,
wo ein weltbekannter Landmaschinenhersteller seinen Stammsitz hat. Als wir
die Mitarbeiterparkplätze passierten, konnten wir uns an Hand der Größe
vorstellen, wie riesig dieses Unternehmen ist. Wir streiften den Ort und die
Route führte auch gleich wieder hinaus in die Botanik. Das Wetter machte den
Eindruck, als wollte es ein Gewitter geben. Aber es hielt sich. Eine kleine
Regenwolke, dann war es wieder schön. Nun führte der Weg uns westwärts in
die Reiterstadt Warendorf. Hier war ordentlich Betrieb. Das Wetter war immer
noch super und die gemütliche Altstadt mit dem historischen Marktplatz und
seinen schönen Giebelhäusern lud uns zu einer Pause ein. Direkt neben der
Ems verließen wir Warendorf, umrundeten den Kottrup-See, bogen in Müssingen
nach Norden und erreichten Einen. Im Ortsteil Einen befindet sich eine der
ältesten noch im ursprünglichen Baustil erhaltenen Kirchen im Münsterland.
Zwischendurch mussten wir immer wieder kleine Trinkpausen einlegen. Nun
waren es nur noch wenige Kilometer bis nach Telgte, ein schönes Städtchen
mit einer Wallfahrtskirche. In Telgte machten wir Mittagspause und
erledigten unsere Einkäufe. Nachdem wir uns gestärkt, ausgeruht und mit
neuen Getränkeflaschen eingedeckt hatten, fuhren wir weiter. Links der Ems
verlässt der Emsradweg den netten Ort. Unterwegs entdeckten wir dunkle
Wolken am Himmel, die nichts Gutes mitbrachten. Bei aufkommendem Wind,
Sandsturm, durch die Luft wirbelnden Ästen und dunklen Wolken brach das
Unwetter los. Wir konnten uns noch geradeso in eine der vielen Schutzhütten,
die am Emsradweg errichtet worden sind, unterstellen und warteten auf das
Ende des Gewitters. Nachdem es zu regnen aufhörte, fuhren wir weiter über
eine hohe Eisenbahnbrücke, die schlauchte schon wie ein hoher Berg, aber
dafür ging es rasant herunter. Wir näherten uns so langsam dem Kreis
Steinfurt, den wir dann mit dem Passieren der historischen Kanalüberführung
bei Geldern erreichten. Zwischen den Kanaltrögen ging die Fahrt kurz nach
Südwesten und über die Brücke nach Gittrup. Weiter ging es durch die
Bockholter Berge nach Gimbte. Wir machten im Wald, im Landhaus Oeding Halt
und bestellten ein erfrischendes Getränk. Am Nachmittag, nach 78 Kilometer,
erreichten wir in Greven das Hotel „Hoeker Hof“. Hier erwartete uns ein
schönes, sauberes Zimmer mit Bad im Gästehaus. Wir gönnten uns ein Bierchen
aus der Minibar, bevor wir die Dusche genossen. Anschließend suchten wir uns
etwas zu essen. Im Restaurant „Zum goldenen Stern“ gab es nach gutem Essen
„Münsterländer Grappa“, einen Sasse Lagerkorn. Danach ließen wir den Abend
gemütlich in „Otto's Museums-Kneipe“ ausklingen.
28.07.2013 Von Greven nach Rheine
Am Sonntagmorgen stärkten wir uns bei einem leckeren Frühstück. Draußen war es
zwar kühler und windiger als Samstag aber immer noch schön. Gegen 8.30 Uhr
starteten wir unseren Fahrradtag.
Der Tag bildete den Abschluss und wir konnten mal ein wenig bummeln. Im
Norden von Greven bogen wir rechts ab in einen Wald, mit unebenen und
sandigen Boden. Der Emsradweg führte uns direkt am „Sachsenhof“ vorbei,
einer Rekonstruktion einer frühmittelalterlichen sächsischen Hofanlage.
Etwas weiter, in der Pentruper Mersch, fiel uns ein Industrieschornstein
auf, der allein und verlassen am Waldrand stand. Wir erreichten Hembergen
und überquerten abermals die Ems. Von Hembergen aus führte ein
landwirtschaftlicher, teils unbefestigter Weg nach Emsdetten. Hier wurde der
Radweg überwiegend am Ort vorbeigeführt. Wir überquerten die Ems über die
Reinermanns Brücke und legten wieder eine kleine Rast ein um die schöne
Landschaft zu genießen. Das gute Wetter hatte auch viele Kanufahrer auf die
Ems gelockt. Die vier ausfahrbaren und auf optische Effekte zielenden
Markisen an der Brücke, eine Skurrilität vom Künstler Ottmar Sattel, die
durch Sensortechnik gesteuert werden, haben uns sehr beeindruckt. Die
Markisen öffnen sich, wenn Fußgänger oder Radfahrer sich über die Brücke
bewegen oder ein Kanu unter der Brücke fährt. Ab hier wurde es teilweise
sogar richtig bergig. Die Wege waren manchmal eng, uneben und sandig oder
lehmig. Es machte aber Spaß die Abfahrten zu nutzen. Es war etwas spannender
als auf normalen Asphalt. Rheine erreichten wir dann am frühen Nachmittag
und passierten die Ems auf einer Eisenbahnbrücke. Unser Tageskilometerzähler
zeigte 44 km an, als wir den Bahnhof in Rheine erreichten. Hier noch einmal
ein Dankeschön an Reinhold und Irmgard, die unsere Fahrräder mit dem Trailer
abholten. Nach dem Verladen der Räder fuhren wir mit dem Regionalexpress und
der Eurobahn zurück nach Rahden.
2012: Naturpark Südheide
Am Freitag, den 20.Juli 2012, startete dieses Mal eine 8-köpfige Radgruppe bei
super Wetter und gut gelaunt zu einem 3-tägigen Radelspaß durch den Naturpark
Südheide. Die Anfahrt von Rahden nach Winsen (Aller), sowie die Rückfahrt nach
Rahden, wurden mit einem Kleinbus zurückgelegt. 169 Kilometer radelten wir
überwiegend durch unberührte Naturlandschaften, durch wunderschöne
Heideflächen, Moore und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete
Niedersachsens.
Die 66 Kilometer lange Strecke am 1.Tag führte, nach einem Frühstück im
Winsener Hotel "Jann Hinsch Hof", in den Naturpark Südheide. Gut gestärkt
radelte unsere Gruppe über Walle und Offen nach Bergen. Wir begegneten
goldgelben Kornfeldern, glasklaren Heidebächen, Wiesen und weitläufigen
Wäldern. Von Bergen erreichten wir Dohnsen und gelangten weiter nach
Herrmansburg-Baven, wo wir in unserer ersten Herberge, dem Hotel "Drei
Linden", unser Gepäck deponierten. Hiernach steuerten wir mit deutlich
erleichterten Rädern das schöne Heidedorf Müden (Örtze) an. Über Poitzen
erreichten wir Faßberg, wo uns die Erinnerungsstätte Luftbrücke zu einem
Besuch einlud. Durch den Wacholderwald bei Schmarbeck fuhren wir zurück zu
unserem Hotel in Herrmannsburg-Baven.
Der zweite Tag hatte nach Eschede und Lachendorf das schöne Städtchen Celle
als Etappenziel (66 Kilometer). Skandinavisch angehaucht ist die Landschaft
von Herrmannsburg nach Eschede, bei Rebberlah passierten wir ein
heidereiches Waldgebiet. Auf den ersten Blick scheint die Zeit in den
Heidedörfern, mit ihren Jahrhunderte alten Bauernhöfen, meistens
Fachwerkgebäude, unter urwüchsigen Eichen, irgendwie stillzustehen. Die Tour
führte uns durch Kiefernwälder und entlang der Aschauteiche. Von Eschede
weiter über Lachendorf, am Kloster Wienhausen vorbei, erreichten wir unser
Tagesziel, die reizende Fachwerkstadt Celle. Die Nacht in Celle verbrachten
wir im Hotel "Schifferkrug".
Die letzte Etappe von 37 Kilometern führte dann, durch das Aller-Urstromtal,
auf dem Aller-Radweg durch Oldau, vorbei an dem historischen
Wasserkraftwerk, nach Südwinsen. Von dort radelten wir weiter auf dem gut
ausgebauten Aller-Radweg über Wietze, an verschiedenen Stellen direkt
entlang des Flussarmes, zu den Meißendorfer Teichen wieder nach Winsen.
Wir hatten geradezu unglaubliches Glück mit dem Wetter, kaum störender Wind
und nur fünf Tropfen Regen. Dazu hatten die Organisatoren ausgezeichnete
Quartiere mit einer herausragenden Verpflegung gebucht, sodass die Fahrt in
bester Harmonie ohne größere Probleme bewältigt wurde.
2011: Hunteradweg
Wir hatten diesmal eigentlich ideales Radfahrwetter, wenn der leichte Regen, die
Kälte und der Sturm nicht gewesen wären. Vom 22.07.2011 bis zum 24.07.2011 fand
unsere Radtour in diesem Jahr statt. Es sollte dieses Mal der Radweg an der
Hunte sein. Die Hunte ist ein Nebenfluss der Weser und hat eine Länge von 198
km. Sie entspringt in der Nähe von Melle im Wiehengebirge, durchfließt auch den
Dümmer und mündet bei Elsfleth in die Weser. Die Radtour war sehr anstrengend
und trotzdem schön. An manchen Stellen hatten wir sehr zu kämpfen, um überhaupt
vom Fleck zu kommen. Umso schöner waren die Pausen und die kleinen Rasten
zwischendurch.
1. Tag: Fahrt zum Bahnhof nach Lemförde und danach von Elsfleth nach Oldenburg
(54 km)
Um 8:15 Uhr starteten wir zum Frühstück nach Rahden. Zwar war es kühl und
bedeckt, aber es wehte nur ein leichter Wind.
Mit dem Frühstücks-Buffet waren alle zufrieden; hier gab es nichts was man
entbehren musste. Um 9:30 Uhr brachen wir dann auf in Richtung Bahnhof
Lemförde, wo wir um 11:15 Uhr nach insgesamt 27 km ankamen. Von hier aus
ging es weiter, von Gleis 1, mit dem Regionalexpress nach Bremen. Wir hatten
Glück, denn im Fahrradabteil war noch genügend Platz für unsere Fahrräder.
Im Bremer Hauptbahnhof mussten wir dann in die NordWestBahn umsteigen, was
etwas beschwerlich war, da die Rinnen am Rand der Treppen als Schieberinnen
nicht zu gebrauchen sind. Auf der Bahnfahrt nach Elsfleth begann es dann
auch schon zu regnen. Als wir in Elsfleth ankamen, radelten wir zum
Huntesperrwerk, dem Startpunkt unserer Tour. Hiernach machten wir erst
einmal Mittagspause im Stadtcafé-Elsfleth. Begleitet von vielen stürmischen
Regenschauern ging es dann weiter, an der Hunte, meist am Deich entlang, in
Richtung Oldenburg. Alle freuten sich schon auf eine Pause im Café
Huntewasser, welches aber geschlossen war! Den Weg in die Radfahrerstadt
Oldenburg suchten wir, am "Kloster Blankenburg" vorbei zu unseren Tagesziel
dem Hermes Hotel, welches unser Quartier für diese Nacht war. Es folgte dann
die Zimmerzuteilung und schnell „Frischmachen und Aufhübschen“. Danach
machten wir uns auf zum „Erdinger-Keller“. Hier musste noch etwas Weißbier,
Andechser Dunkel und Moro vernichtet werden, nebenbei gab es auch total
leckeres Essen! Oldenburg hat eine schöne Altstadt mit vielen historischen
Bauten und einer weit über die Region hinaus bekannten Fußgängerzone, die
uns zum Bummeln einlud.
2. Tag: Immer der Hunte entlang von Oldenbug nach Goldenstedt (66 km)
Am zweiten Tag nach einem klasse Hotel-Frühstück standen wir pünktlich um 9.00
Uhr mit unseren Fahrrädern vor dem Hotel bereit. Mit Sonnenschein fuhren wir
von Oldenburg nach Süden, entlang der Hunte, über ruhige Waldwege in Richtung
Wildeshauser Geest.
Am Schloss und am Schlosspark vorbei fuhren wir weiter, unter der Autobahn
29 hindurch, über den Niedersachsendamm. Wir passierten eine Schleuse und
radelten dann genau zwischen Hunte und Küstenkanal entlang. Kurz nach
Tungeln kamen wir am Tillysee an, wo wir eine kleine Pause einlegten. Durch
Wardenburg fuhren wir zeitweilig durch eine ruhige Wohnsiedlung. Schafe
grasten überall auf dem Deich, der nicht so hoch ist, dass er keine
Ausblicke auf den Fluss mehr zulassen würde. Die Wegweiser des Hunteradweges
führten uns vom Fluss weg nach Sandkrug. Der Abschnitt im Naturschutzgebiet
Barneführerholz zwischen Sandkrug und Sandhatten gehört zu den schönsten und
ökologisch bedeutendsten am Fluss. Hier waren wir völlig ungestört vom
Autoverkehr. Der Radweg führt uns durch die Gemeinden Hatten, Sandhatten,
Ostrittrum, Westrittrum und schließlich nach Dötlingen. Das liebevoll
geführte Waldcafé in Sandhatten war der ideale Halt für unsere Mittagspause.
Bei schönem Wetter hätten wir gerne auf der Terrasse gespeist; da es wieder
zu regnen begann, mussten wir ins gemütliche Kaminzimmer im Erdgeschoss
fliehen. Hier wurden uns selbstgebackene Kuchen und verschiedene leckere
Torten mit Kaffee kredenzt. Durch die Felder fuhren wir nach Dötlingen und
weiter zur mittelalterlichen Stadt Wildeshausen. Nach „Pommes-rotweiss“ ging
es weiter, vorbei an den berühmten Zeitzeugen aus der Jungsteinzeit und
Bronzezeit, dem Pestruper Gräberfeld mit mehr als 500 Grabhügeln und den
Kleinenkneter Steinen nach Colnrade. Von hier war es nicht mehr weit bis zu
unserer Herberge in Goldenstedt, den Gästehäusern Tirol und Birgitta. Die
Häuser befinden sich in einer Wohnsiedlung am Ende einer Sackgasse, nicht
weit vom Hartensbergsee entfernt. Hier wurde uns die Möglichkeit geboten auf
der überdachten Terrasse zu grillen, welche wir gerne annahmen.
3. Tag: Heimfahrt, über Barnstorf und Wagenfeld, am NRW-Nordpunkt vorbei (51
km)
Am dritten Tag klingelte der Wecker wieder zeitig, denn es gab Frühstück um
8.00 Uhr und um 9.00 Uhr war Abfahrt zur letzten Etappe.
An diesen Morgen wurde es gar nicht richtig hell und schon vor dem Aufstehen
regnete es, also Regensachen raus und los ging’s! Das Wetter begeisterte
wirklich nicht, Dauernieselregen, Kühle und Sturmböen. Wir radelten über
Essemühle und Aldorf nach Barnstorf, wo wir erst mal Rast machten. Weiter
gings über Düste, Aufurth und Oldewage nach Barver. Auf dem etwa 7 km langen
Flötweg freuten wir uns schon auf einen „Ströher Schwarten“ am
NRW-Nordpunkt, doch der hatte um 12:30 Uhr noch geschlossen. Es blieb uns
nichts anderes übrig als über Preußisch Ströhen weiter nach Haus zu
fahren.
Fazit: Der Hunteweg ist ein Radweg, der mit Marsch, Geest und Moor drei
Landschaftsformen sehr reizvoll miteinander verknüpft und dabei häufig auch noch
direkt am Wasser entlangführt. Schade, dass das Wetter so schlecht war, sonst
hätten wir etwas mehr unternehmen können und der Weg wäre nicht so beschwerlich
gewesen. Wenn ich an die Tour zurück denke, fallen mir zuerst immer vier Worte
ein: Sturm, Regen, Kälte und Flöthweg.
2010: Durch das Teufelsmoor
Auf der nicht allzu langen Tour durch die Moorregion erlebten wir die Natur
pur, begegneten nackte Kunst und Kultur und hatten Spaß am Radfahren.
Das flache Land mit seinen weiten und ebenen Flächen, den Flüssen, Kanälen,
den charakteristischen Birkenalleen und weiten Wiesen bot uns viele
interessante Strecken und Ausflugsziele. Ein besonderer Reiz liegt in dem
unmittelbaren Nebeneinander von ungestörtem Landschaftserlebnis und
anregendem Kultur- und Kunstgenuss. Zwischen der unbegrenzten
Naturlandschaft und den Museen und Ausstellungen der Künstlerdörfer
Worpswede und Fischerhude liegen im Teufelsmoor keine Welten, sondern kurze
und stimmungsvolle Wege. Wir radelten über Wege auf Deichen, über
birkengesäumte Dämme entlang von Kanälen und vorbei an alten Höfen auf ihren
Warften.
Die Pausen in Gasthäusern, Hofcafes und Cafes mit frisch gebackenen
Butterkuchen, köstlicher Torte sowie Kaffee und erfrischenden Bier rundeten
die Fahrradtour ab.
Vom 07.08 bis zum 09.08.2009 radelten wir rund um den Jadebusen durch
abwechslungsreiche Landschaften wie Moor, Geest und Marsch. Vom Nordseestrand
bis ins saftig grüne Binnenland, durch quirlige Nordseebadeorte und urige
Dörfer.
Am ersten Tag fuhren wir eine sehr interessante Strecke von Wilhelmshaven nach
Hooksiel über Wilhelmshavens Ortsteil Vosslap.
Vorbei an Raffinerien und Chemieunternehmen sahen wir auch die Großbaustelle
vom JadeWeserPort. In Hooksiel angekommen machten wir eine Zwangspause im
Hafen um unseren Appetit vorzüglich mit Meeresfrüchten zu stillen. Gut
gestärkt ging es weiter über Haddien ins Städtchen Jever. Es gibt vieles zu
sehen in Jever. Vom Schloss bis zur Brauerei und dem Renaissance-Rathaus
bietet Jever für jeden Geschmack das richtige. Die schöne Altstadt Jevers
lud uns zum Verweilen bei einem Eiskaffee ein. Weiter radelten wir die
letzten der 67 Km über Schortens, vorbei an der historischen Accumer Mühle
und dem Wurtendorf Fedderwarden wieder nach Wilhelmshaven.
Am zweiten Tag sollte es um den Jadebusen ( eigentlich 80 Km) gehen, aber
pünktlich zum Morgengrauen zog ein heftiges Regenschauer auf. Damit wurde
ein trüber Regentag eingeläutet. Nach dem Frühstück hörte es auf zu regnen
aber der Himmel sah trübe aus. Wir packten unsere Klamotten zusammen und
waren gerade startklar, als es wieder zu regnen begann. Wir warteten lange
und waren unschlüssig, ob wir losfahren sollten oder nicht. Die Perspektive
auf Dauerregen auf dem Rad behagte uns nicht sonderlich. Aber solch ein
Wetter konnte uns natürlich nicht schocken, wir fuhren los. Kurz nach dem
Start erwischte uns dann ein starkes Regenschauer. Am Helgolandkai
angekommen, wo schon die Fähre auf uns wartete, waren wir schon alle bis auf
die Haut durchnässt. Mit der Fähre, die üblicherweise um 9.00 Uhr ablegt,
schipperten wir hinüber nach Eckwarderhörne. Als das Schiff anlegte regnete
es zunächst nicht mehr. Wir radelten vom Anleger nach links den Deich hinauf
zur Strandhalle. Von dort führte uns die Straße hinunter in Richtung
Eckwarden. Kurz nach dem Leuchtturm Oberfeuer Tossens, begann es wieder zu
regnen. So entschlossen wir uns, auf den kürzesten Weg die Tour zu beenden,
so dass wir nicht über Seefeld mit seiner sehenswerten Mühle radelten. Im
weiteren Verlauf lernten wir auch, auf freier Strecke und ohne Unterschlupf
mit dem Regen umzugehen. Recht mühsam war das Vorwärtskommen. Erst kurz nach
Diekmannshausen lies der Regen nach. Wir überquerten die Jade, die hier den
Deich zum Jadebusen durchbricht und erreichten schließlich den Vareler
Hafen. Hier belohnten wir uns erst einmal mit einem Fischbrötchen. Auch die
Weiterfahrt nach dem ältesten deutschen Nordseebad Dangast, kürzten wir ab.
Hier begann es wieder zu regnen. In Dangast machten wir eine Kaffeepause mit
leckeren Plaumenkuchen. Der weitere Weg nach Wilhelmshaven war nun eindeutig
durch die Deichlinie vorgegeben.
Gleich Morgens am dritten Tag wurden wir durch ein Gewitter geweckt: "schöne
Aussichten" dachten wir. Nach dem Frühstück entschieden wir uns dafür den
Ausflug ( 46 Km ) durch die Zeteler Marsch trotzdem zu beginnen. Vorbei am
Flugplatz Mariensiel, über Cäciliengroden und Steinhausen entlang dem
Naturschutzgebiet Neuenburger Urwald führte unser Weg nach Zetel. Die
sehenswerte Gemeinde Zetel liegt inmitten der Friesischen Wehde. In
Obermeielgroden, gleich hinter dem Friedeburger Tief, lud uns das Melkhus
Katja Eden zur Rast ein. Hier klönten wir bei einem Glas Erdbeermilch. Von
hier fuhren wir weiter, vorbei an dem Naturschutzgebiet Spülteiche, ins
urige Neustadtgödens, dem vielleicht schönsten Dorf Frieslands. Fünf
Glaubensgemeinschaften lebten hier friedlich während der Reformationszeit.
Zur Rechten, gleich zu Beginn von Neustadtgödens, ist die einzige voll
funktionsfähige Wasserschöpfmühle, die Wedelfelder Mühle - ein Erdholländer
mit Steert - zu sehen; sie wurde übrigens 1844 erbaut. Weiter ging es vorbei
am Gödenser Schloss (eines der schönsten Wasserschlösser Norddeutschlands)
Richtung Dykhausen. Ab hier folgten wir dem Ems-Jade-Kanal, vorbei an der
Freizeitanlage Sander See bis Wilhelmshaven. Gebaut wurde der Kanal, mit
einer Gesamtlänge von 73 km, in den Jahren von 1882 bis 1897. Hier nahmen
wir noch die lezten Eindrücke dieser besonderen Landschaft und ihrer
liebenswerten friesischen Bevölkerung mit, bevor wir unsere Heimreise
antraten.
2008: 100 Schlösser Route
Wir begannen unseren Ausflug am 01.08.2008 mit einem Frühstück in Raesfeld, der
südlichsten Gemeinde des Kreises Borken. Dort im Landhaus Keller stärkten wir
uns für unsere Tour in Richtung Isselburg-Anholt. (67Km) In Isselburg-Anholt,
der Grenzstadt im Grünen, übernachteten wir im Hotel Brüggenhütte. Am zweiten
Tag radelten wir in Richtung Velen-Ramsdorf (70Km). über Rhede, der Stadt mit
dem Lächeln des Münsterlandes, und der Kreisstadt Borken fuhren wir zu unserem
Ziel, dem Hotel Rave im anerkannten Erholungsort Velen-Ramsdorf. Am Morgen des
03.08.2008 radelten wir zum Ausgangspunkt nach Raesfeld (36Km) zurück und traten
hier schon wieder die Heimreise an.
2007: Der Wümme Radweg
Der Wümme-Radweg führte uns in attraktive Landschafts- und Siedlungsräume der
Norddeutschen Tiefebene. Flussniederungen, Auelandschaften, Moore und
Heideflächen mit ihren unterschiedlichen Pflanzen- und Tierwelten begleiteten
uns.
Verträumte Dörfer, reizvolle Städtchen luden zum Entdecken und Erradeln ein.
Am 17.08.07 war Abfahrt um 6:30 in Richtung Rotenburg. In Rotenburg
angekommen frühstückten wir erst einmal im Hotel Stadtidyll. Gut gestärkt
radelten wir in Richtung Fischerhude über Unterstedt, Hellwege und Bassen.
Nach ca. 35 Km war dann Mittagspause in Fischerhude. Anschließend begann
dann die Rückfahrt nach Rotenburg über Ottersberg, Sottrum und Waffensen.
Wir übernachteten im Hotel Stadtidyll. Am 18.08.07 starteten wir dann in
Richtung Schneverdingen über Bartelsdorf, Westervesede und Fintel. Auch hier
war wieder nach ca. 35 km Mittagspause. Die anschließende Weiterfahrt in
Richtung Welle über Wilsede, Undeloh, Wesel und Handeloh betrug zwar nur ca.
30 Km war anspruchsvoll aber landschaftlich unglaublich schön. Die nächste
Übernachtung sollte dann im Hotel Jahreszeiten sein. Am letzten Tag ging es
per Pedale in Richtung Scheeßel über Otter und Lauenbrück ca. 32 Km. Danach
kleine Mittagspause in Scheeßel und Weiterfahrt in Richtung Rotenburg.
2006: Die Internationale Dollard Route
Vom 16.06.2006 bis zum 18.06.2006 fuhren wir "Die Internationale Dollard Route".
Sie ist ein ca. 180 km in beide Richtungen gut ausgeschildeter Rundkurs quer
durch das Rheiderland und die angrenzende Provinz Groningen. Er führte uns
abseits des Straßenverkehrs durch die typische Landschaft im
deutsch-niederländischen Grenzgebiet, wodurch wir die Gelegenheit erhielten, die
ausgedehnten Polderlandschaften mit dem Fahrrad zu erkunden. Eine herbe
Schönheit zeichnet diesen Landstrich aus. Natur pur mit großer erholsamer Ruhe
wird über weite Strecken zu einem persönlichen Naturerlebnis. Wir radelten durch
verträumte kleine Ortschaften, die ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben, genauso
wie die Städte der Region. Den Atem des Mittelalters spürten wir im
niederländischen Appingedam, das uns besonders mit seinen historischen Bauten
begeisterte.
2005: Buchholz-Stade-Sittensen-Buchholz
Am 28.07.2005 begann unsere Radtour in Buchholz in der Nordheide. Durch das
"Alte Land" radelten wir an der Elbe entlang in Richtung Stade. Wir staunten im
größten geschlossenen Obstanbaugebiet Nordeuropas über die Fachwerkhäuser und
Prunkpforten. Von Stade ging es weiter nach Sittensen. Am 31.07.2005 erreichten
wir wieder unseren Ausgangspunkt in Buchholz.
Mit einem Wildunfall im Oppenweher Moor begann unsere Radtour am 23.07.2004 in
Richtung Thülsfelder Stausee. Wir fuhren über Diepholz, Lohne und Bakum nach
Cloppenburg und weiter zum Thülsfelder Stausee. Auf dem Rückweg machten wir Halt
beim Europameister Schockemöhle in Mühlen. Unser Ziel Tonnenheide erreichten wir
wieder am 25.07.2004.
2003: Wehe-Syke-Vechta-Wehe
Die Bahnradroute Weser-Lippe und den Radfernweg Bad Oeynhausen-Bremen nutzten
wir im Jahr 2003 um von Rahden-Wehe nach Syke und zurück zu fahren. Wir sind am
01.08.2003 vom "Weher-Hof" aus in Richtung Syke gestartet, über Vechta ereichten
wir unser Ziel Wehe wieder am 03.08.2003.
2002: 100 Schlösser Route
Im Jahr 2002 unternahmen wir eine Entdeckungsreise durch die Parklandschaft des
Münsterlandes zu Gräftenhöfen, Herrensitzen und Wasserschlössern. Unterandern
sahen wir in Lüdinghausen die Burg Vischering eine Renaissance-Wasserburg des
13. Jahrhunderts. In Havixbeck besuchten wir die Burg Hülshoff.
2001: Leinetalradweg
Über Northeim, Einbeck, Alfeld, Elze, Hannover, Neustadt am Rübenberge und dann
in Richtung Heimat radelten wir vom 09.08.2001 bis 12.08.2001.
2000: Rad up Pad (Störtebekerweg)
Vom 03.08.2000 bis zum 06.08.2000 fuhren wir mit unseren Drahteseln an der
Nordseeküste entlang. An Otto' Leuchtturm vorbei radelten wir nach Greetsiel,
Norddeich, Dornumersiel und Roggenstede.
1999: Kastelenroute
Vom 15.07.1999 bis 18.07.1999 erradelten wir zwei Länder, zwei Kulturen.
Grenzenlos gastfreundlich präsentiert sich die Region beiderseits der
deutsch-niederländischen Grenze. Wir fuhren entlang zahlreicher Schlösser,
Burgen und Herrensitze zwischen Ems und Ijssel, eingebettet in eine schöne wald-
und wasserreiche Landschaft. Die Route führte uns über Nordhorn, Bad Bentheim,
Enschede und Denekamp.
1998: Hann.Münden bis Rahden (Weserradweg)
Da wir 1994 den Weserradweg so toll fanden, er gehört zu den besten
Radwanderwegen in Europa, mussten wir ihn unseren Frauen auch noch einmal
zeigen. Vom 30.07.1998 bis 02.08.1998 fuhren wir ihn dann noch einmal.
Pause in der Leckermühle
1997: Meppen-Rahden (Hase-Ems-Tour)
Vom 07.08.1997 bis zum 10.08.1997 radelten wir von Meppen an der Ems durch das
romantische Hasetal wo uns Wiesenblumen, Obstbäume und Rosen den Weg wiesen. Wir
waren begeistert von der Urwüchsigkeit der Landschaft und dem Flair der
anliegenden Städte! Über Osnabrück ging es dann nach Haus ins heimische Rahden.
1996: Deutsche Fehnroute
Per Drahtesel befuhren wir vom 01.08.1996 bis zum 04.08.1996 die schöne deutsche
Fehnroute. Sie befindet sich im südlichen Ostfriesland zwischen der Ems und Leer
im Westen, Aurich im Norden, Papenburg und Barßel mit dem Kreis Cloppenburg im
Süden und Westerstede mit dem Ammerland im Osten. Ruhige Fehnkanäle (Wieken),
grüne Wiesen, Galerieholländer sowie Gulfhöfe sind wesentliche Merkmale der
Deutschen Fehnroute. Das Wort Fehn stammt aus dem Niederländischen (Veen) und
bedeutet Moor. Die hier verbreitete Fehnkultur stammt aus dem 16. und 17.
Jahrhundert. Die Tour hat eine Länge von 163 km und ist durchgehend
ausgezeichnet in beiden Richtungen ausgeschildert. In der Regel sind die Radwege
hervorragend. Sie verlaufen auf Radwegen oder ruhigen Landstraßen.
1995: Weserradweg von Bremerhaven über Minden nach
Rahden
Vom 10.08.1995 bis zum 13.08.1995 radelten wir den zweiten Teil von Bremerhaven
beginnend durch norddeutsche Tiefebene bis zur Porta Westfalica. In den kleinen
Städten und Gemeinden entlang der Weser gab es viel zu entdecken.
1994: Weserradweg von Hann. Münden über Minden nach
Rahden
Der Weser-Radweg gehört zu den attraktivsten Radwanderwegen in Deutschland und
ist an landschaftlicher Vielfalt kaum zu übertreffen. Vom 18.08.1994 bis zum
21.08.1994 wollten wir es wagen, damals noch eine reine Männergruppe, die
Wesertour zu fahren. Per Pedale von Hann.Münden beginnend, führte uns der Weg
vorwiegend unmittelbar entlang der Weser durch das Weserbergland mit seinen
sanften Hügeln bis nach Minden.