Herzlich Willkommen auf meiner Homepage, ich begrüße Sie auf meiner privaten Homepage und freue mich sehr, dass Sie hierher gefunden haben.

Auf den folgenden Seiten stelle ich meine verschiedenen Freizeitaktivitäten vor. Hier finden Sie einiges zum Thema Radfahren und Informationen, Tips und Tricks, Anleitungen und vieles mehr zum Thema Linux. Desweiteren möchte ich ein paar Bilder unserer Radtouren präsentieren. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und freue mich über eventuelle Kritiken, Anregungen und Bemerkungen. Diese Präsenz ohne kommerziellen Hintergrund wird immer eine Baustelle sein, auch wenn sie regelmässig gepflegt wird. Sehen Sie sich einfach mal auf den Seiten um.

Die Heide

Neuigkeiten

2025: Ein Wochenende in der Stadt an der Aller

Im Jahr 2026 führte uns unser Radwochenende nach Verden an der Aller. Die charmante Kleinstadt besticht durch ihre gemütlichen Cafés und Restaurants, eingebettet in eine historische Kulisse. Auf insgesamt rund 140 Kilometern erkundeten wir bei überwiegend gutem Fahrradwetter die abwechslungsreiche Flusslandschaft entlang von Weser und Aller. Die Weite und Ruhe dieser Region lassen den Alltag schnell in den Hintergrund treten. Ein Wochenende hier zu verbringen, wirkt herrlich entschleunigend – besonders in so einer gut gelaunten Gruppe. Eine rundum gelungene Radtour!

Freitag: Bis an die Wümme

2025-1 Unsere erste abwechslungsreiche Tagestour(48,7km) verbindet das Allertal mit der Wümme-Niederung und führt uns durch das Herz des Landkreises Verden. Der Weg kombiniert Abschnitte des beliebten Weser-Radwegs mit ruhigen Wegen durch die Geest- und Moorlandschaft. Die Strecke verläuft größtenteils auf asphaltierten Wirtschaftswegen oder Radwegen entlang von Landstraßen.
  Von der historischen Domstadt Verden führt uns der Weg zunächst flussaufwärts Richtung Westen nach Eissel, das idyllisch in einer Weserschleife liegt. Über einen Radweg neben einer Landstraße geht es weiter in den Flecken Langwedel. Die Route schlägt einen Bogen nach Norden. Kurz nach Völkersen hielten wir gegen 11 Uhr für eine Trinkpause im Hofcafé Haberloh an. Unter alten Eichen lädt der Biergarten zu einem erfrischenden Getränk ein. Weiter geht es durch den Staatsforst Spange in das beschauliche Hellwege an der Wümme. Hier verändert sich die Landschaft hin zu den Ausläufern der Wümmeniederung mit Wäldern und Wiesen. Von dort führt uns der Weg nach Posthausen. Ideal für die Mittagspause an diesen Tag war eines der zahlreichen gastronomischen Betriebe des dortigen Einkaufzentrum (Dodenhof). Der Rückweg nach Verden verläuft dann reibungslos über Dauelsen zurück ins Stadtgebiet. 

Sonnabend: Auf einem Rundkurs entlang der Weser zwischen Verden und Hoya

2025-2 Am zweiten Tag radeln wir auf einer landschaftlich wunderschönen Rundtour von 59,9 km, die uns oft entlang der Weser und Aller führt. Die Route verbindet Verden und Hoya und umfasst Abschnitte des Weser- und Aller-Radwegs.
Von der Unterkunft geht es über die Südbrücke nach Oiste, vorbei an alten Bauernhöfen und grünen Gärten. Kurz vor Dahlhausen erreichen wir die Weser, die hier nur sichtbar ist, wenn wir uns auf den Deich begeben. In Magelsen bewundern wir einen vorbildlich restaurierten Speicher. Der Weg führt uns weiter durch landwirtschaftlich genutzte Flächen, bis wir in Wienbergen eine kleine Abwechslung finden. Danach geht es weiter in Richtung Hoya. Hier wechselt der Weser-Radweg endlich wieder nahe an den Fluss. Hat man die Fahrradfabrik Hartje erst einmal hinter sich, folgt eine schöne Einfahrt in das Zentrum der kleinen Stadt. Ein Regenschauer sorgt für eine kleine Pause bevor wir auf die andere Weserseite wechseln. Wir radeln über die blaue Brücke und an der rosaroten Burganlage des einstigen Grafen von Hoya vorbei und kommen dabei noch einmal direkt an die Weser. Kurze Zeit später biegen wir ab nach Osten auf Eystrup zu. Für die Mittagspause war Eystrup gut geeignet - es gäbe da den Buchengrill, der gar nicht so schlecht sein soll oder die Filale der Bäckerei Uhde aus Hoya, die aber Samstags geschlossen hat. Wir entscheiden uns für einen Supermarkt, wo jeder sich einen kleinen Snack gönnte. Direkt hinter der Bahnunterführung führt uns ein kleiner Wirtschaftsweg in nordöstliche Richtung. Der kleine Ort Westen ist das neue Zwischenziel. Hier fiel die kleine Sankt-Annen-Kirche auf. Wir radeln noch ein Stück auf dem Allerdeich entlang, bis wir auf den Radweg an der Kreisstraße wechseln müssen. Über den nächsten Ort Barnstedt gibt es nicht viel zu sagen. Hier können wir wieder die Straße verlassen und folgen den Wegen längs der Aller nach Ahnebergen. Wir bleiben nahe der Aller, nach kurzer Zeit geht es wieder mit einem Knick von ihr weg auf die Kreisstraße nach Wahnebergen. Verden erreichen wir dann wieder über den Radweg an der Eisenbahnbrücke in der Allerniederung.

Sonntag: Aller Ostwärts

2025-3 Der dritte und letzte Tag bringt uns auf eine 31 km lange Rundtour durch die abwechslungsreiche Naturlandschaft der Verdener Heide. Die Strecke führte uns von der Stadt Verden aus über uns über sanfte Hügel, durch Wälder, Moore und Heideflächen. Wir radeln von Verden über Eitze, Luttum, Armsen, Kükenmoor, Weitzmühlen und zurück nach Verden.
Der Weg führt zunächst stadtauswärts entlang der Aller nach Eitze. Ein historisches Highlight im Gohbachtal ist die Wassermühle Eitze, die wir über einen kleinen Kopfsteinpflasterweg erreichen. Danach geht es durch die idyllische Geestlandschaft nach Armsen, das mit seiner historischen Dorflandschaft und alten Eichen besticht. Auf dem Weg nach Kükenmoor tauchen wir noch tiefer in die Natur der Verdener Heide ein. Kükenmoor liegt ruhig inmitten von Wäldern und bietet ideale Radwege abseits des Verkehrs. Von dort radeln wir weiter in Richtung Weitzmühlen und über die "Max-Planck-Straße" zurück nach Verden.


Anleitung

So plane ich meine Fahrradtouren

Hier möchte ich das Online-Planungstool Bikerouter vorstellen, mit dem ich nahezu alle meine Touren plane! Hier können Routen schon zu Hause geplant werden, oder auch Profilanpassungen komfortabler getestet werden. Der Web Client kann mit http://bikerouter.de aufgerufen werden.

  • Ebene
  • Nach dem Start stelle ich mir als erstes mit einem Klick auf das Hamburger-Menü die passende Karte ein. Normalerweise verwende ich OpenStreetMap.de. Das Kontrollkästchen „Radfahren (markierte Touren)” erweist sich bei der Planung von Trekkingtouren als besonders nützlich.“. An dieser Stelle werden Radwege und komplette Radnetze dargestellt. Ihr Verlauf eignet sich hervorragend als Planungsvorlage. Um noch weitere Auswahlpunkte sichtbar zu machen, müssen diese über den „Mehr-Button“ aktiviert werden. Hier kann man verschiedene POIs auswählen und sie auf der Karte anzeigen lassen. Es ist beispielsweise möglich, innerhalb des gewählten Kartenausschnitts alle Biergärten oder Ladestationen anzuzeigen.

  • Profil
  • Danach wähle ich oben links das passende Profil aus. Es können (Gravel, Trekking, Mountainbike, Rennrad usw.) ausgewählt werden. Wenn die vorgegebenen Profile nicht ausreichen, kann durch Auswahl des Schraubenschlüssels am rechten Bildrand eine individuelle Profileinstellungen vorgenommen werden. So kann man beispielsweise steile Passagen oder verkehrsreiche Straßen ausschließen. Um sicherzustellen, dass die von der Routing Engine berechnete Route immer einer Fahrradroute folgt, sollte beispielsweise die Option „stick_to_cycleroutes“ aktiviert werden. Durch einen Klick auf „Anwenden“ kann sofort die Wirkung auf die Streckenführung kontrolliert werden.

  • Stift
  • Wenn links das Stift-Symbol blau gefärbt ist (dann erscheint der Curser als Zielkreuz) beginne ich mit dem Setzen der Wegpunkte per linker Maustaste. Mit einem zweiten Klick auf einen Wegpunkt kann dieser wieder gelöscht werden. Aus diesem Grund muss man auch bei Rundkursen den Endpunkt in einem gewissen Abstand vom Startpunkt setzen, da sonst der Startpunkt gelöscht wird.

  • Die Wegpunkte können auch nachträglich verschoben werden, genauso, wie jede Stelle der Route verschoben werden kann, sobald ein kleiner Kreis auf der Linie erscheint.

  • Wie schon beschrieben wird mit einem Klick auf den blauen Stift oder mit der ESC-Taste wird der Planungsmodus beendet. Soll danach noch etwas verändert werde, einfach wieder das Stiftsymbol anklicken.

  • Analyse
  • Weitere Streckeninfos sind über das Diagramm-Icon auf der rechten Seite verfügbar, wie z.B. Einzelheiten zur Wegbeschaffenheit.

  • Status
  • Am unteren Bildschirmrand kann man die Statistikdaten ablesen, wie z.B. die Streckenlänge und die Höhenmeter.

  • Hoehen
  • Ganz rechts unten ist noch ein Knopf mit einem Berg-Symbol, der dazu dient, das Höhenprofil einzublenden. Fährt man mit der Maus über das Höhenprofil, so kann man auf der Karte sehen, welcher Stelle dies auf der Route entspricht. So kann man hier noch mal Feinanpassungen vornehmen, um eventuell steile Wegstrecken zu umgehen. Um das Höhenprofil auszublenden, musst Du nur noch einmal auf das Symbol unten rechts klicken.

  • Der Link in der Adresszeile des Browsers entspricht stets der aktuellen Route – man kann die Route als Lesezeichen speichern und später bearbeiten oder den Link per E-Mail oder Instant Messenger/Chat an andere weiterleiten.

  • Hoehen
  • Ist die Strecke fertig, kann sie mit dem Knopf „Herunterladen“ als GPX-Datei heruntergeladen werden. Ich habe Routen, die mit Bikerouter erstellt wurden, schon unzählige Male auf einem Garmin Edge gespeichert und beim Radfahren verwendet. Die nach dem GPX-Export erstellten Routen können beispielsweise in Komoot importiert oder über die Garmin Connect App auf ein Gerät übertragen werden. Routen können über einen QR-Code direkt in die passende App auf dem Mobiltelefon übertragen werden, ohne dass die GPX-Datei umständlich hochgeladen werden muss, z. B. auf die Garmin Connect-Website.

Die weiteren Funktionen in der linken Icon-Leiste möchte ich hier kurz erklären:

  • Das Liniensymbol unter dem Stift-Icon kann aktiviert werden, wenn Du eine Teilstrecke als Luftlinie in die geplante Route einfügen möchtest oder musst. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn an dieser Stelle keine offizielle Strecke in der Kartenbasis verzeichnet ist.

  • Mit dem doppelten gekreuzten Pfeil wird die aktuelle Route umgekehrt, sodass Start- und Endpunkt getauscht werden.

  • Der durchkreuzte Kreis bietet die Möglichkeit, einen Kreis für eine Verbotszone (no-go area) zu ziehen. In diesem Abschnitt wird keine Route festgelegt. Ich habe es bisher noch nicht benötigt, aber man weiß ja nie, wozu es einmal nützlich sein könnte.

  • Das Symbol mit dem Wegpunkt und dem danebenstehenden Pfeil entfernt den zuletzt gesetzten Wegpunkt und kann auch für mehrere Punkte verwendet werden – es funktioniert also ähnlich wie eine Rückgängig-Taste, falls man sich verklickt hat. Außerdem ist es möglich, einzelne Wegpunkte zu löschen, indem man sie einfach anklickt.

  • Mit dem Mülleimer können die komplette Route sowie, falls gewünscht, die eingestellte Verbotszone und hinzugefügte POIs (Points of Interest) gelöscht werden.

  • Mit dem Handsymbol kann man ein POI-Symbol einzeichnen, um beispielsweise wichtige Punkte auf oder neben der Strecke zu kennzeichnen.

  • Das Höhendiagramm zeigt Steigungen farbig im aktuellen Track an.

  • Mit dem Schieberegler kann die Opazität des farbigen Tracks eingestellt werden.

Bikerouter ist ein ausgezeichnetes Tool für die unkomplizierte Planung der nächsten Fahrradtour – ohne Anmeldung, ohne Mitgliedschaft und kostenlos! Zudem kann man die zentralen Funktionen schnell erlernen!

Bikerouter hat bei mir alle anderen Tourenplanungs-Tools nahezu vollständig ersetzt!


Touren-Tipp

Der Emscher-Park-Radweg

Wo einst Bergbau und qualmende Schlote die Landschaft prägten, finden die Menschen heute eine Parklandschaft mit hohem Freizeit- und Erholungswert. Der Emscher Park Radweg verbindet zahlreiche Ankerpunkte der Route der Industriekultur zwischen Duisburg und Hamm miteinander, führt über Kanaluferwegen durch das "Neue Emschertal", oder über die zu Radwegen umgebauten ehemaligen Güterbahnstrecken durch eine der spannendsten und vielseitigsten radtouristischen Regionen Europas. Der 1994 eröffnete Radrundwanderweg hat eine Gesamtlänge von ca. 230 km. Die nord -süd verlaufenden Verbindungswege Erzbahn, R23, R25, R27, R31 und R35 ergänzen die Hauptrouten und ermöglichen somit zusätzliche interessante Tourenkombinationen. Alle Orte an der Strecke sind durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr miteinander verbunden, so dass ein müder Radler schnell einen Bahnhof findet und mit einer S-Bahn weiterfahren kann. Die radtouristische Vielfalt der »Route der Industriekultur per Rad« bietet dem Radfahrer interessante Tourenmöglichkeiten, vom Tagestrip bis hin zu einer mehrtägigen Radtour mit Übernachtung. Folgende Orte liegen am Weg: Duisburg-Meiderich, Landschaftspark Duisburg-Nord, Oberhausen (Neue Mitte), Rhein-Herne-Kanal, Bottrop, Gelsenkirchen, Henrichenburg, Waltrop, Lünen, Datteln-Hamm-Kanal, Rünthe, Bergkamen, Kamen, Dortmund (Lanstrop, Kirchderne), Lindenhorst, Huckarde, Dellwig, Bövinghausen, Gerthe, Bochum, Günningfeld, Essen-Katernberg (Zeche- u. Kokerei Zollverein), Altenessen, Bergeborbeck, Borbeck, Dümpten, Mülheim-Styrum, Alstaden, Duisburg.